FIFA Worldcup 2010 Südafrika: Der Coffee Shop-Führer für Fußball-Kaffee-Fans (1)

Bald ist es wieder soweit! Vom 11. Juni bis 11. Juli schwappt La Ola vom Kap her über die Ozeane und Kontinente: Fuuthball-WM – wie der Westfale sagen würde! Hunderttausende Fans und Touristen werden allein aus Deutschland erwartet. Für die kleine (?) Schnittmenge von Kaffeeliebhabern und Fußball-Fans beginnen wir heute mit unserem ultimativen Café-Führer rund um die WM-Stadien – neun Städte in neun Monaten, so dass wird rechtszeitig zum Finale im Soccersity in Johannisburg eintreffen werden. Coffee-Shops boomen in Südafrika, vor allem die anspruchsvolle urbane Jugend dürstet es nach trendigen Kaffee-Spezialitäten. Wir starten in…

Polokwane

Polokwane , ehemals Pietersburg, liegt im Herzen der Kornkammer Südafrikas, in der nördlichen Provinz Limpopo, auf etwa 1300 Meter Höhe. Vier Gruppenspiele werden im Peter-Mokaba-Stadion ausgetragen. Wegen der relativ äquatornäheren Lage dürfte es in der 500 Tausend Einwohner-Metropole auch im Südwinter nicht allzu frisch werden. Vielleicht eine gute Möglichkeit, einen Kaffee auf der Straße zu genießen. Doch gibt es so etwas? Eher nicht. :-(

Dennoch ein Maskal-Tipp: Das Cafe Rossini in der Savannah Mall.
Das Café Rossini wird beschrieben als schicke südafrikanische Version eines mediterranen Coffee-Shops. Das bedeutet zwar, dass man und frau auf der Speisekarte fast vergeblich nach vegetarischer Kost suchen, das ist aber für Nicht-Vegetarier zu verschmerzen, denn die angebotenen Speisen umrunden kulinarisch auf hohem Niveau gleichsam das oben genannte Meer. Wie sein Name schon andeutet, gibt es im Rossini auch Kaffees, v.a. italiensche, aber auch französische oder Wiener Röstungen, alles jedoch aus hauseigener Herstellung. Dazu dann vielleicht einen Pfannkuchen, für den das Café ebenfalls berühmt ist.

Vom Rossini abgesehen scheinen sich in Polokwane wie auch andernorts Café-Ketten im italienischen Stil, allerdings mit stereotypen Angebot zu etablieren, z.B. der Brazilian Coffee Shop oder Mug & Bean, ein Unternehmen mit fast 100 Filialen in Südafrika. Nicht unbedingt wirklich authentisch, aber wer’s mag…

Fazit: 1 von 4 Bohnen: Die Auswahl an ansprechenden Kaffeehäusern in Polokwane scheint noch recht begrenzt zu sein, was sich angesichts der jungen, rasant wachsenden Stadt aber schnell ändern mag.

Downtown Polokwane

Downtown Polokwane

3 Kommentare

  1. Veröffentlicht am 26.10.2009 um 18:08 | Permanenter Link

    hallo und servus,

    wir müssen echt sagen, ein sehr guter blog. wir werden sicherlich noch oft kommen und schauen :-)

    vielen dank

    PREGAS
    http://www.pregas.de

  2. Veröffentlicht am 27.10.2009 um 02:24 | Permanenter Link

    Hallo Herr Volkmann,

    Nicht nur das man in einer ehemals britischen Kolonie eher die Teekultur erwarten würde und deshalb wohl auch selten einen guten Kaffee bekommt. Da gibt es doch auch tatsächlich eine Kaffeeeplantage.

    Gefunden auf ARD:

    http://www.daserste.de/weltreisen/beitrag.asp?uid=ypmvwf3owejngggw

    „Underground-Barista“ und “Kaffeebauern auf Meereshöhe”

    Bin gespannt wie es weitergeht …

  3. Veröffentlicht am 27.10.2009 um 18:34 | Permanenter Link

    Danke für den Tipp. Der ‘Kaffee auf Meereshöhe’ von Beaver Creek war schon auf der Agenda – und kommt in einer der nächsten Folgen – ich recherchiere ja schon eine Weile ;-) .

3 Trackbacks

  1. [...] Folge 1 Folge 2 [...]

  2. [...] Anfang dieser Reihe macht Polokwane. Coffee Shops boomen in Südafrika, und dabei stellt auch Polokwane keine Ausnahme [...]

  3. [...] geht es zu den Folgen 1, 2 und 3 Setzen Sie ein Lesezeichen Veröffentlicht am 02.03.2010 um 02:26 von Jörg [...]