Online Shops, Versand und das Widerrufsrecht: Neues Urteil zu Waren-Rücksendungen

 

Ob ein Online Shop einen Versand betreibt mit Kaffee und Espresso (wie wir es tun), mit Bohrmaschinen oder Textilien … es kann immer etwas schief gehen. In einem solchen Fall kann der Kunde die (z.B. beschädigte) Ware zurückschicken. Dafür gibt es das Widerrufsrecht. Nach dem gesetzlichen Normalfall kann bei der Rücksendung einer bestellten Ware der Widerruf in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) erklärt werden, oder der Kunde schickt die Ware einfach zurück. Dies entspricht der üblichen Praxis.

Doch aufgepasst! Bei Rücksendungen ist einem Online-Shop nicht immer klar, was der Kunde möchte: Geld zurück nach Widerruf? Reparatur? Austausch im Rahmen der Gewährleistung? Das AG Schopfheim hat nun die Entscheidung getroffen, dass der Kunde ganz genau erklären muss, was er will, d.h. dass der Verbraucherwille zur Beendigung des Vertragsverhältnisses deutlich erkennbar sein muss; ansonsten kann die Widerspruchsfrist verstreichen.

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Betreiber von Online Shops finden dort auch brandaktuell die fünf häufigsten Fehler, die beim Widerrufsrecht gemacht werden – und sie diese Fehler vermeiden können.

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