Tag Archiv: Zubereitung

Kaffee-Rezepte für die AeroPress

Wir freuen uns, dass die AeroPress zunehmend Ihre Liebhaber findet! Förderlich für die Verbreitung der Botschaft, dass sich mit diesem kleinen Gerät ungeahnt gute Kaffees zubereiten lassen, sind Aktivitäten wie die von Cappufan im Kaffee-Netz. Schaut einfach mal in den Thread rein; da gibt es sehr schöne und nachahmenswerte Rezepte, die alle die Lust auf das eigene Experimentieren mit der AeroPress anregen!

Die Handhabung der AeroPress könnt Ihr hier in diesem kleinen Video sehen.

Das Grauen einer Kaffeezubereitung

Es gibt Dinge, die schockieren. Das können ernsthafte, bedrohende Dinge sein, es kann aber auch das Erleben einer Kaffeezubereitung sein. Nicht, dass mich die betreffende Prozedur schockiert hätte – ich war der Zeuge -, es war vielmehr das Entsetzen darüber, dass die Spezialitätenkaffee-Bewegung ganz offensichtlich noch eine sehr geringe Reichweite hat. Der gemeine Kaffeetrinker – um eine solche Person handelte es sich bei der Zubereitung – weiß gerade mal, dass auf irgendeine Art Kaffeepulver und heißes Wasser zusammenkommen müssen. Auf irgendeine Art … Ich wiederhole: Auf irgendeine Art … Bestimmt aber nicht auf die nachfolgende. Weiterlesen … »

Therapie der Kaffee-Kultur durch freie Radikale! Ein Beitrag von J. Volkmann zu Arnes Blog-Parade.

Ich schließe mich mit meinem Beitrag zu Arnes Blog-Parade im “Coffeeness”-Blog an. Es geht darum, die chronisch gestörte Physiologie der deutschen Kaffee-Kultur durch den Einsatz “freier Kaffee-Radikale(r)”zu therapieren. Weiterlesen … »

Barista-Meister Thomas Schiessl gibt Kaffee- und Espresso-Zubereitungstipps

2008 war er Deutscher Barista-Meister, Deutscher Vize-Meister Coffee & Spirits und Drittplatzierter beim Latte Art Contest: Thomas Schiessl. Sein bis dahin erfolgreichstes Jahr als Barista. Am diesjährigen Wettbewerb konnte er nicht teilnehmen, dafür bereitet sich aber jetzt schon (!) auf die Meisterschaften 2010 vor – wenn er nicht gerade “baristamäßig” auf Messen oder EU-Gipfeln unterwegs ist. Und daneben tüftelt er an den optimalen Zubereitungen für unsere Maskal-Kaffees. Etwas Besseres konnte uns gar nicht passieren!

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Thomas Schiessl

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Unsere beiden Kaffee- und Espresso-Sets ÄTHIOPISCHE SPITZENKAFFEES im FEINSCHMECKER CLUB erhältlich

Der Feinschmecker Club, der Online Shop des Feinschmeckers, bietet in seinem Kaffee- und Tee-Sortiment unsere beiden eigens zusammengestellten Kaffee- und Espresso-Sets “Äthiopische Spitzenkaffees” an.

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Zubereitungs-Tipps für Kaffee: Wie viele Fehler sind in dieser Meldung?

“Genuss: Kaffee richtig zubereiten”

so lautet der Titel eines kurzen Artikels, erschienen am 07.07.08 in www.20-cent.de. Aber es gibt Dinge, die bringen einem keine neuen Erkenntnisse, die verschlagen einem einfach nur die Sprache. So auch dieser Artikel.

Ich logge mich also sofort in meinen Blog ein (Ps: auf so etwas muss ich immer sofort reagieren), doch schon beim Verfassen der ersten Zeilen wird mir klar: Auf alles einzugehen, was in dem wirklich kurzen Artikel an Unfug steht, das wird eine ziemlich endlose Geschichte werden. Ich mache also eine kurze Pause, und schon war die Idee geboren: Warum stelle ich meinen Lesern und Leserinnen – was ich hiermit explizit tue – nicht einfach die beiden folgende Fragen:

Wie viele Fehler sind in dieser Meldung?

Welche Fehler sind es?

Wer die Fragen zu dem weiter unten eingefügten Artikel richtig beantwortet, dem sende ich – das ist mir die Sache mehr als wert – jeweils 2 x 500 g unseres äthiopischen, rein sonnengetrockneten “Palace”-Kaffees kosten- und portofrei zu. Die richtige Lösung gebe ich am 30.07.08 im Blog bekannt. Ihr müsst dann einfach im Blog nachschauen und Euch bei mir telefonisch oder per e-Mail melden; die Kontaktdaten findet Ihr im Impressum von www.maskal.de.

Hier nun die Meldung aus www.20-cent.de:

Genuss: Kaffee richtig zubereiten

Beim Kaffee ist die Zubereitung das A und O. Mag man den Kaffee mild, empfiehlt es sich, ihn von Hand aufzubrühen. Die richtige Brühtemperatur ist dabei 85 bis 89 Grad Celsius. Kräftiger wird der Kaffee in der Maschine. Die Temperatur ist hier höher und das Wasser wird per Dampfdruck nach oben befördert. Noch dunkler wird das schwarze Gebräu in der Siebstempelkanne Das Kaffeepulver kommt direkt in die Kanne und wird mit heißem Wasser aufgegossen. der lose Kaffee wird dann mit einem Sieb heruntergedrückt, was den Geschmack intensiviert. Besonders stark ist türkischer Kaffee oder Espresso. In einem Metallkännchen gekocht, das das Wasser auf bis zu 90 Grad Celsius erhitzt, wird der Kaffee bitterer und deshalb mit Zucker getrunken.

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Warum jeder Kaffee-Liebhaber lernen sollte, einen Kaffee zu verkosten und zu bewerten.

Ich habe es an anderer Stelle in diesem Kaffee-Blog (“Was ist so hip an einem Eskimo-Flip?“) bereits erwähnt: Viele gute Kaffees und Espressi sind Opfer einer schlechten Zubereitung, falsch eingestellter Vollautomaten, fehlendem Know how beim Handling von Siebträgermaschinen und vielem mehr. Vorschnell wird das Urteil gefällt: “Der Kaffee (bzw. Espresso) ist schlecht”, selbst wenn der Kaffee an Qualität kaum mehr zu überbieten ist. Auf der anderen Seite habe ich es oft schon erlebt, dass qualitativ eher minderwertige Kaffees und Espressi bei individuellen Beurteilungen erstaunlich gut abschneiden. Ich führe das auf eine Geschmacks-Gewöhnung zurück, die sich sehr schnell herausbilden kann durch eine Prägung der sinnlichen Wahrnehmung, durch sich wiederholende Handlungen, durch mentale Beeinflussung, im konkreten Falle vor allem aber durch die Abstimmung der Kaffees auf einen Kunden(einheits)geschmack, den unsere Großröster zu kennen behaupten – was (leider) stimmt, denn sie kreieren ihn in der Tat.

So dauert es, um ein kleines Beispiel zu geben, auch bei mir immer einige Tage nach einer Rückkehr aus Äthiopien, bis ich mich an meine eigenen äthiopischen Kaffee zu Hause wieder gewöhnt habe. Die ersten Tage mögen sie mir überhaupt nicht schmecken, weil meine Geschmacksnerven von den in Äthiopien holzkohleähnlich gerösteten Kaffees regelrecht “platt gemacht” worden sind. Von Kundenanfragen, um ein anderes Beispiel zu geben, weiß ich, dass das im Urlaub in der Karibik oder auf den Kapverden gewonnene Geschmackserlebnis ganz stark mit der Urlaubssituation zusammenhängt und sich zu Hause im trauten Heim nicht mehr wiederholen lässt.

Kaffee ist also ein kompliziertes Produkt. Kaffee und Espresso sind eben keine fertigen Produkte, bei denen man nur die Flasche oder den Tetra-Pack aufzumachen braucht, den Mund öffnet … und das war’s. Auch der Wein, diese komplexe, sensible Getränk, hat es da deutlich einfacher als der Kaffee, auch wenn es, will man einen guten Wein richtig genießen, allerlei bezüglich Lagerung, Temperatur etc. zu beachten gilt.

Wie kann nun jemand, der einen neuen, vielleicht mal einen etwas teureren, ausgefallenen Kaffee oder Espresso probieren möchte, dessen geschmackliche Qualität beurteilen – und zwar vor der gewohnten, vielleicht fehlerhaften Zubereitung? Ich lese mich in unregelmäßigen Abständen immer wieder durch diverse Kaffee-Foren und stoße dort immer wieder auf einen Wirrwarr aus Begriffen wie “verkosten”, “verköstigen”, “probieren”, ohne dass die damit bezeichnenden Handlungen erklärt würden. Die auf Grund einer “Verköstigung” oder eines “Probierens” gefällten Urteile unterliegen meines Erachtens deshalb einer Willkürlichkeit und Nicht-Vergleichbarkeit, haben also aus meiner Sicht der Dinge keine Aussagkraft. Umso wichtiger ist es, ein Instrument zur Hand zu haben, das die Willkürlichkeit limitiert und eine Vergleichbarkeit möglich macht.

Ich habe deshalb, abgeleitet von der professionellen Kaffee-Verkostung, wie sie in jeweils leichten Abwandlungen durchgeführt wird an Coffee-boards, bei Exporteuren und Importeuren, bei Kaffeeröstern oder bei Wettbewerben wie dem “Cup of excellence” oder dem “Taste of harvest” der EAFCA, um nur die bekannteren zu erwähnen, eine vereinfachte Form der Verkostung für zuhause entwickelt. Diese Verkostungen folgen überall einem gleichen Grundmuster und führen zu vergleichbaren Resultaten, auch wenn ich aus meiner Verkostungserfahrung heraus deutlich darauf hinweisen muss, dass auch bei den professionellen Verkostern geschmackliche Vorprägungen und Vorlieben eine 100-prozentige Neutralität verhindern. Aber: man kennt sich in der Szene, und wenn Verkoster X einen Kaffee bewertet, weiß in der Regel Verkoster Y das Verkostungsresultat entsprechend zu interpretieren!

Um nun das ausgeklügelte Verkostungsinstrument, das in seiner sinnvollen Anwendung viel sensorische Erfahrung voraussetzt, für den häuslichen Gebrauch mit handelsüblichen Kaffees anwendbar zu machen, habe ich eine vereinfachte, leicht durchführbare Form der Verkostung entwickelt. Es geht dabei, wie erwähnt, nicht wie bei der professionellen Verkostung um die Beurteilung von Rohkaffees, sondern um die von handelsüblichen Kaffees. Wer sich für diese vereinfachte Form der Kaffee-Verkostung dafür interessiert, kann sich den Ablauf hier auf unserer Maskal-Website anschauen.

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