Tag Archiv: Waldkaffee

Äthiopischer Kaffee: Anfilo-Waldkaffee wieder erhältlich!

Kurzmitteilung: Unser beliebter Anfilo-Waldkaffee, ein äthiopischer Kaffee aus dem äußersten Westen der Provinz West-Wollega, ist wieder in unserem Shop verfügbar. Der Kaffee wird von Jacques, einem befreundeten Röster aus Frankreich, direkt importiert. Der Kaffee hat eine schöne, unaufdringliche Fruchtnote und einen kräftigen Körper. Einer unserer Favoriten aus Äthiopien!

Anfilo – ein neuer äthiopischer Waldkaffee bei Maskal

Äthiopischer Wildkaffee ist in den vergangenen Jahren als unverzichtbare und zugleich bedrohte genetische Ressource des Kulturguts Kaffee immer mehr in den Blickpunkt geraten. Durch die kürzlich erfolgte Anerkennung als Biosphärenparks sind wichtige Rahmenbedingungen für den Schutz der bereits stark zersiedelten und isolierten Waldflächen in Kaffa und Yayu geschaffen.
Man muss dazu sagen, dass diese Parks nur einen Teil der noch vorhandenen Wälder Äthiopiens umfassen, in denen Wildkaffee beheimatet ist. Ein Großteil der tatsächlich noch vorhandenen Wildkaffeewälder dürfte noch kaum erforscht sein, bedarf aber mindestens derselben Aufmerksamkeit und Unterstützung wie Kaffa und Yayu. Einer dieser Wälder ist das Gerjeda Forest Reserve in der Region Wollega. Von dort, genauer gesagt aus dem Distrikt Anfilo, stammt ein gleichnamiger Kaffee, den wir in Kürze in zunächst limitierter Auflage als Waldkaffee anbieten werden. Weiterlesen … »

Coffee Conservation Award 2010 geht nach El Salvador

Portland, Oregon (USA): Wieder ein Preisträger für nachhaltigen Kaffeeanbau. Das amerikanische Roast Magazin hat Anfang April die Finca El Porvenir in El Salvador mit dem Coffee Conservation Award 2010 ausgezeichnet. Die Auszeichnung soll bei Kaffeebauern Bewusstsein und Anreize für den Erhalt von Wald-Lebensräumen und deren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt schaffen. Weiterlesen … »

Coffee-hunting auf Sumatra (Indonesien): Kaffee Arabica in Gayo Bintang

Die Bezirke Bener Meriah und Aceh Tengah, die Herkunftsgebiete des Gayo Arabica, sind etwa so groß wie das Saarland („Meine Heimat“! Der Lektor). Statistiken gibt es derzeit noch keine genauen, aber ich schätze, dass mittlerweile mehr als 40.000 Kleinbauern in mehr als 150 Kooperativen zusammengeschlossen sind.

Aus diesen Zahlen lässt sich ersehen, dass die Gefahr besteht, dass unter dem Namen ‚Gayo’ alle möglichen – gute und auch weniger gute – Kaffees verkauft werden. Zumal auch bei den Exporteuren in Medan weiterhin offensichtlich kräftig mit Kaffees vom Lake Toba zugemischt wird.
Aber ähnlich dem Saarland verbirgt das Gayo-Land viele kleine Geheimnisse, wenn man die Hauptstrasse(n) verlässt und in die üppige Natur rein fährt („Wirklich wie dehäm“! Der Lektor).

Bald ist auch diese Straße zu Ende ...

Bald ist auch diese Straße zu Ende ...

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Coffee-Hunting – Kaffee-Spezialitäten auf der Spur: Sri Lanka (1)

Sicher haben Sie schon mal Ceylon-Tee getrunken?! Ein herrlich vollmundiger Tee von kräftig orangener Farbe. Lebten wir 150 Jahre früher, müssten wir wohl auf diesen Genuss verzichten – Tee aus Ceylon gab es zu diesem Zeitpunkt nämlich noch nicht. Stattdessen hätten wir vermutlich den weltberühmten Ceylon-Kaffee in der Tasse geschwenkt, der zu dieser Zeit in einer Größenordnung von 30.000 Tonnen jährlich in aller Herren Länder exportiert wurde.

Waldgarten-Kaffee in Sri Lanka, courtesy of Hansa Specialty Coffee

Waldgarten-Kaffee in Sri Lanka, courtesy of Hansa Specialty Coffee

Es ist jetzt ziemlich genau 20 Jahre her, dass sich Martina (meine Frau), ich und vier riesige Rucksäcke auf die Rollbahn des Flughafens Katunayake nahe Colombo in Sri Lanka fallen ließen. Colombo kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt nur als Detective einer amerikanischen Krimiserie…. Weiterlesen … »

Kaffee: Bio-Zertifizierer führen Kriterien für Schattenkaffee ein

Dass Bio-Kaffee nicht gleich Schatten-Kaffee oder gar Wald-Kaffee ist und durchaus in plantagenartigen Strukturen erzeugt werden kann, hat der bewusste Kaffeetrinker inzwischen durchaus wahrgenommen. Immerhin bezieht sich die Bioverordnung in erster Linie auf landwirtschaftliche Produkte und ist, so gesehen, ein Grenzfall der Biozertifizierung. Wie im Falle von äthiopischem Waldkaffee, kann auch die Erzeugung im Wald mit negativen ökologischen Nebenwirkungen einher gehen. Weiterlesen … »

Forschung in Bonga zeigt: Äthiopischer Waldkaffee nur bedingt vogelfreundlich!

Schwedische und äthiopische Wissenschaftler haben kürzlich die Ergebnisse einer bisher einmaligen Studie zum Zusammenhang von Vogelbestand und Kaffeekultivierung in Äthiopien vorgestellt. Die Forschungen der Wissenschaftler der Universitäten Stockholm und Addis Abba zeigen, dass die Anwendung so genannter “bird-friendly” (vogelfreundlicher) Kaffeeanbaumethoden aus Lateinamerika auf die intakten Regenwälder in der Wildkaffee-Region Bonga (Kaffa) in Äthiopien schwerwiegende Auswirkungen auf die dortige Vogelfauna hat. Weiterlesen … »