Bislang waren viele Kaffee-Erzeuger, insbesondere kleine Erzeugergruppen oder Kooperativen, in Sachen Kommunikation und PR auf ihre Förderer (Entwicklungshilfeprojekte, Fair Trade Organisationen) angewiesen. Das ist (leider) oft immer noch so. Und immer noch sind vielen ländlichen Entwicklungsregionen im Bereich Infrastruktur stark unterversorgt.
Doch langsam ändert sich das Bild. Weiterlesen … »
Kurz vor dem Abschluss steht die Entwicklung des neuen Studiengangs Kaffee-Management (Coffeemanagement) an der NBS (Northern Business School) in Hamburg. Das Kaffee-Management ist wählbar als Vertiefungsfach im Rahmen eines Wirtschafts-Hauptstudiums.
In einer Zeit, da durch die Produktion von immer mehr Qualitäts-Kaffees, Single Origin-Kaffees und sortenreinen Kaffees der Markt von Tag zu Tag vielfältiger und unübersichtlicher wird, und Kaffee gleichzeit zu einem enorm wichtigen und begierlichen Spekulations- und Investitionsprodukt geworden ist, lässt sich einem Kaffee-Management-Studiengang durchaus etwas abgewinnen. Die Frage ist ist letztlich nur: wem gereichen die an der NBS ausgebildeten Kaffee-Manager zum Vorteil: Den Konsument? Den Produzenten? Den Importeuren? Den Großröstereien? Oder vielleicht doch den vielen kleinen Spezialitätenröstern und den Liebhabern guter Kaffees (was ich natürlich keineswegs annahme)? . Vielleicht gehört der Kaffee-Manager aber nur in die große Wundertüte der (überflüssigen?) Neuschöpfungen, der gerade auch so seltsame Pflänzchen wie der "Kaffee-Sommeliers" entsprießen. Warten wir einfach mal ab, was mit der Zeit noch gedeihen … und wieder verwelken wird.
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Autor: Dr. Hans-Jürgen Langenbahn
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Kategorien: Über den Tassenrand
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Auch markiert als Espresso, Großröster, Hamburg, Kaffee, Kaffeemanagement, Kaffeesommelier, NBS, Northern Business School, Qualitätskaffee, single-origin, Sommelier, sortenrein, Speuialitätenröster, Studiengang, Studium
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