Tag Archiv: Maskal

Kaffee-Probier-Sets für die besten Tipps zur Neugestaltung unserer Website

Unsere bisherige Maskal-Website ist von den Gestaltungsmöglichkeiten ausgereizt, und vereinzelt gab es beim Kaffee-Shop ab und an Probleme (Annahme von Cookies etc). Da wir unseren Kunden und Besuchern das “stöbern” auf der Seite so einfach wie möglich machen möchten, haben wir uns entschlossen, von Joomla! (Inhalte) auf Typo 3 und von VirtueMart (Kaffee-Shop) auf XT-Commerce zu wechseln.

Wir sind bereits mitten in der Planung der neue Struktur, und würden uns über möglichst viele Anregungen freuen, die uns helfen, die neue Website im Aufbau, bei den Inhalten und in der Bedienungsfreundlichkeit optimal für die Besucher/innen zu gestalten.

Wichtig wäre es deshalb für uns zu erfahren, was Sie zum Beispiel an der bisherigen Website bzw. am Shop stört (Inhalte, Navigation, wichtige fehlende Informationen etc.) , aber auch, was Ihnen besonders gut gefällt und was wir auf jeden Fall beibehalten sollten.

Eines wird sich aber auf jeden Fall ändern: Das Design. Aber keine Angst: Auch in Zukunft wird man Maskal.de als DIE Anlaufstelle für Spezialitäten-Kaffees und -Espressi erkennen können :-) Die neue Webseite soll in etwa 3-4 Wochen online gehen.

Die besten 3 Vorschläge (die wir selbstverständlich umsetzten werden) belohnen wir mit je einem unserer Maskal Kaffee- und Espresso Probier-Sets.

Schreiben Sie einfach einen Kommentar und teilen Sie uns Ihre Meinung / Kritik / Verbesserungsvorschläge mit. Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an, damit wir Ihnen im Falle des Gewinns auch schnell Bescheid geben können.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Mithilfe!

Maskal goes green: In Kürze hochwertigen Bio-Kaffee und Bio-Espresso aus Äthiopien und Sumatra!

Holla – bald ist es so weit: Die „Maskal – fine coffee company“ hat sich entschieden, in Zukunft zunehmend auf Bio-Kaffee und Bio-Espresso umzustellen! Das macht jetzt Sinn. Und dass es jetzt Sinn macht, das hat seinen Grund. Weiterlesen … »

Rasselas-Kaffee: Maskal – fine coffee company überweist 1.236,- € an das Milch-Programm der GCS in Äthiopien

Frühstück in der German Church School, Addis Abeba (Äthiopien).

Der Verkauf des Rasselas-Kaffees von Prinz Asfa-Wossen Asserate von Äthiopien durch die Maskal – fine coffee company sowie eine private Spende erbrachten für das 2. Quartal 2008 eine Summe von insgesamt 1.236,- €. Der Betrag wurde von Maskal an die German Church School in Addis Abeba (Äthiopien) überwiesen und fließt dort in das Milch-Programm der Schule.

Mit dem Verkauf des Rasselas-Kaffees, einer Mischung aus äthiopischen Spitzenkaffees, fördern der in Frankfurt a. M. lebende Buchautor Prinz Asfa-Wossen Asserate von Äthiopien und die Maskal – fine coffee company das Ernährungsprogramm, speziell das Milch-Programm der überkonfessionellen German Church School (GCS) in Addis Abeba. Von jeder verkauften 500 g-Packung geht  1,- € auf das Konto der GCS. Die gemeinsame, im Frühjahr 2007 gestartete Aktion hat sich zum Ziel gesetzt, jedem der 600 Kinder der Tagesschule 1/2 Liter Milch als wichtige Nahrungsergänzung zu ermöglichen. Seit Beginn der Aktion konnte die Menge von 1/2 Liter Milch pro Woche bereits verdoppelt werden! Durch die aktuelle Quartalsüberweisung und die Spenden der Benefiz-Veranstaltung vom 06.Juni 08 in Nürnberg in Höhe von 4.000,- € kommen wir dem gesetzten Ziel wieder ein Stückchen näher.

Dies ist umso wichtiger, da sich die Ernährungssituation in Äthiopien seit diesem Jahr deutlich, für die ärmere (Stadt-) Bevölkerung sogar dramatisch verschlechtert. Eine galoppierende Inflation, enorme Steigerungen bei den Energiekosten (und eine Regierung, die weiterhin ihre Armee aufrüstet) haben zu einer schon lange nicht mehr da gewesenen Preisexplosion bei den Lebensmitteln geführt. Und die im Frühjahr ausgebliebenen Regenfälle im Süden des Landes werden sich erst in einigen Monaten bemerkbar machen …! Wer mehr über die aktuelle Situation in Äthiopien wissen möchte, kann hier nachlesen.

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Pressemitteilung: Vilcabamba-Kaffee aus dem “Tal der Hundertjährigen” jetzt bei Maskal – fine coffee company

 

Eine Pressemitteilung macht auf unseren Vilcabamba-Kaffee aus dem "Tal der HUndertjährige" in Ecuador aufmerksam. Und der Kaffee hat in der Tat Aufmerksamkeit verdient: vollmundig, mit prikelnder, aber nicht dominierender Säure und einer wunderbaren Schokoladennote auf der Zunge! Ein herrlicher Hochland-Arabica aus den Anden Ecuadors! Seit Kurzem in unserem Online-Shop!

 

Hier der Pressetext:

(openPR) – Exquisiter Kaffee aus dem Tal der Hundertjährigen, Ecuador

Seit Kurzem hat die Maskal – fine coffee company ein begrenztes Kontingent eines außergewöhnlichen Kaffees, des Vilcabamba aus dem südlichen Ecuador zur Verfügung. Kenner der Kaffee-Szene wissen, dass es sich beim Vilcabamba um ein Highlight handelt, das schwer zu erstehen ist und in Deutschland nur selten angeboten wird. Aber genau auf solche Kaffee-Raritäten hat sich Dr. Hans-Jürgen Langenbahn, Inhaber der Maskal – fine coffee company, spezialisiert.
Dieser samtig weiche Hochland-Arabica aus den ecuadorischen Anden wächst auf 1500 m Höhe im „Tal der Hundertjährigen“. Das berühmte Tal, in dem er heranreift, ist gesegnet mit dem „Agua de Oro“, dem „goldenen Wasser“. Zudem ist die Heimat-Region dieser Kaffeespezialität bekannt für ihre hohe Konzentration an über hundert Jahre alten Menschen. Zusammenhänge zwischen dem goldenen Wasser, den Hundertjährigen und dem Spitzenkaffee Vilcabamba mögen real sein oder rein spekulativ: Das zu beurteilen wird dem Kenner überlassen, der diesen hocharomatischen, vollmundigen Kaffe als wahres Geschmackswunder erleben und bewerten wird. Der typische Vilcabamba-Geschmack ist sehr intensiv, mit „conchierter“ Schokoladennote, einem gut ausgebildeten Körper und mit einer angenehm prickelnden, aber keineswegs dominanten Säure. Der Kaffee ist schonend langzeitgeröstet und deshalb sehr gut verträglich.
Wer sich ein (Geschmacks-) Bild dieser edlen Kaffee-Rarität machen möchte, kann ihn jetzt noch bestellen im Online-Shop von Maskal – fine coffee company unter www.maskal.de. (Quelle: OpenPR)

Die Pressemitteilung ist auch im Feinschmeckerblog nachzulesen.

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“Yirgacheffe special”: unsere äthiopische Kaffee-Rarität in der Presse

 

Über unsere Kaffee-Rarität aus Äthiopien, den rein sonnengetrockneten und top verarbeiteten "Yirgacheffe special" aus dem "Tal des Nebels" erschien in einer großen Anzahl von Presseportalen eine ausführliche Pressemitteilung von Karin Wylicil (info inForm). Der "Yirgacheffe special" ist in mehrfacher Hinsicht ein ganz besonderer Kaffee: er schmeckt grandios, er entwickelt eine Aromenfülle und-intensität, wie man sie nur von wenigen Kaffees kennt, es dauerte 6 Jahre, bis der Kaffee in der vorliegenden Qualität erzeugt werden konnte, und bis vor wenigen Jahren war es verboten, diesen Kaffee in den Export zu bringen. Der Grund für das Exportverbot lag darin, dass sonnengetocknete Kaffees in hoher Qualität deutlich schwieriger herzustellen sind als gewasche Kaffees, und um den hohen Ruf der gewaschenen Yirgacheffes nicht zu gefährden, wurde über die sonnengetrockneten kurzerhand ein Exportverbot gelegt. Die sonnengetrockneten Yirgacheffes, die Dreiviertel der gesamten Yirgacheffe-Ernte ausmachen, wurden dennoch exportiert: als "Sidamo Gr. 5/4" … und das ganz legal. Man weiß sich eben immer zu helfen!

Nachdem seit etwa 2004/2005 der Kaffeemarkt in Äthiopien doch zunehmend liberalisiert wurde, war die Tür für Neuentwicklungen offen. Und mit dem "Yirgacheffe special" liegt nun der erste Kaffee einer neuen Generation an sonnengetrockneten äthiopischen Kaffees vor: 100% aus roten, reifen Kirschen, sorgfältig getrocknet, das volle Aroma der Bohnen ausschöpfend und hohe Preise auf dem Spezialitätenmarkt erzielend. Ein Kaffee, der ohne zu übertreiben ein neues Genusserlebnis darstellt! Hier der vollständige Text der Pressemitteilung:


Äthiopische Kaffee-Rarität bei Maskal – fine coffee company: "Yirgacheffe special". aus dem Tal des Nebels

Pressemitteilung von: Maskal fine coffee company
PR Agentur: Info inForm
reife Kaffeekirschen. Foto: Menno Simons
Für hohe Qualität notwendig: reife Kaffeekirschen. Foto: Menno Simons
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(openPR) – Was lange Zeit unmöglich war ist heute kein Problem mehr: Die Maskal – fine coffee company bietet Kennern einen rein sonnengetrockneten Top-Kaffee aus Äthiopien, der dortzulande Höchstwertungen bekommt: den „Yirgacheffe special“. Dieser Kaffee wird mit hohem Aufwand in nur kleinen Mengen produziert, von nur wenigen Exporteuren angeboten und ist dementsprechend begehrt.

Die Entstehung: Bevor der „Yirgacheffe special“ zu einem Spitzenkaffee wurde, brauchte es viele Jahre Entwicklungszeit. So benötigte der Produzent und Exporteur, von dem Maskal – fine coffee company seinen Yirgacheffe bezieht, 6 Jahre, um den Trocknungsprozess zu perfektionieren und die Bauern zu überzeugen, nur rote, reife Kaffeekirschen zu ernten. Das Ernten reifer Kaffeekirschen mag als selbstverständlich erscheinen, bedeutet für die Bauern aber einen äußerst hohen Arbeitsaufwand: Über eine Dauer von 3 Monaten müssen die Kaffeebäume regelmäßig nach den nachreifenden Kirschen abgesucht und einzeln gepflückt werden. Diesen Aufwand umgehen die Bauer durch das sog. „Strippen“, das Herunterstreifen der Kaffeekirschen mit der Hand. Das geht wesentlich schneller, hat aber zur Folge, dass Kirschen aller Reifungsstadien, von unreif bis überreif, im Erntkorb landen. Und mit solchen Kirschen lassen sich keine hochwertigen Kaffees erzeugen.

Auch das sachgemäße Trocknen der geernteten Kaffeekirschen ist ein aufwendiger Prozess. Die Kirschen dürfen nicht zu schnell trocknen – weshalb sie in der starken Mittagssonne abgedeckt werden müssen – dürfen nicht nass werden – weshalb sie auch bei Regen abgedeckt werden müssen – sollten auf vom Boden erhöhten Gestellen getrocknet werden – die sich die wenigsten Bauern leisten können – und sollen schließlich einen idealen Feuchtigkeitsgehalt von 11,5% aufweisen.

Doch einigen wenigen Produzenten/Exporteuren in Äthiopien ist es jetzt gelungen, alle einzelnen Schritte zu optimieren: das Ernten, das Trocknen sowie die spätere Verarbeitung zu Exportkaffee, bei der maschinell und zuletzt per Hand alle defekten Bohnen ausgelesen werden. Grundlage hierfür war die Liberalisierung des äthiopischen Kaffeemarktes, die vor wenigen Jahren eingeleitet wurde. Das Ergebnis dieser Liberalisierung sind Kaffees wie der „Yirgacheffe special“, die eine neue Generation äthiopischer Spezialitätenkaffees eingeläutet haben.

Der„Yirgacheffe special“, langsam reifend im „Tal des Nebels“ in Süd-Äthiopien, ist eine geschmackliche Offenbarung: intensiv würzig, mit betonter Fruchtnote und einer Aromenexplosion, die in der Kaffeewelt ihresgleichen sucht. Dieser Kaffee, der bei allen Verkostungen rund um den Globus regelmäßig Höchstnoten erzielt, ist ohne Übertreibung als „outstanding“ zu bezeichnen.

Auf Grund der kleinen Mengen und der hohen Preise, die vor allem in Japan, den USA und England dafür bezahlt werden, ist es fast unmöglich, den Kaffee überhaupt zu bekommen. Dennoch ist der Maskal – fine coffee company bereits vor 2 Jahren, als der Kaffee erstmals auf den Markt kam gelungen, eine nicht unerhebliche Menge dieses neuen Sterns am Kaffeehimmel zu erwerben. Möglich war dies allerdings nur, da der Inhaber von Maskal, Dr. Hans-Jürgen Langenbahn, sich oft in Äthiopien aufhält und die Szene und die Entwicklungen vor Ort bestens kennt.

Bestellt werden kann der „Yirgacheffe special“ telefonisch bei Maskal – fine coffee company oder im Maskal Online-Shop unter www.maskal.de.

(Quelle: www.OpenPR.de)

Karin Wyli?il
Info inForm
Schwarzburger Str.10
12687 Berlin

Tel.030-39205812
Fax 030-39205813
Email: karin.wylicil@info-inform.de
Internet: www.info-inform.de

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Unser “Hufashi”-Kaffee aus dem Jemen: Bericht in in arabischer Sprache

 

Die am 23.04 erstmals veröffentlichte Pressemitteilung über unseren neuen "Hufashi"-Kaffee aus dem Jemen hatte eine solch große Resonanz, dass er jetzt sogar von der Deutschen Welle auf arabischer Sprache veröffentlicht wurde! Die arabische Version wurde ergänzt durch ein Interview, das die Deutsche Welle mit uns führte.

Wir freuen uns über diese große Resonanz und wünschen uns, dass die jementischen Kaffees in Zukunft stärkere Berücksichtigung auf dem Spezialitätenmarkt finden werden. Nur durch ein steigendes Interesse an guten Kaffees wird es sich für die jemenitischen Bauern und Exporteure lohnen, mehr Zeit und Arbeit in die Erzeugung qualitativ hochwertiger Kaffees zu investieren. Das Potential dafür ist auf allen Ebenen vorhanden: Bei den Menschen wie bei den Pflanzen!

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Waldkaffee / Wildkaffee aus Äthiopien: Bericht in der “Welt am Sonntag” und der “Berliner Morgenpost”

Am Sonntag, den 13. April 2008, gab es einen umfangreichen Bericht über Waldkaffee resp. Wildkaffee aus Äthiopien in der Welt am Sonntag. Der Bericht erschien desweiteren am Tag danach in der Berliner Morgenpost., auf deren Website er nachzulesen ist . Besondere Berücksichtigung fand darin unser Online Versand “Maskal – fine coffee company”, speziell der im Shop angebotene Waldkaffee von der “Gizmeret“-Kooperative aus den Bergregenwäldern Südwest-Äthiopiens. Dieser Kaffee ist genetisch gesehen ein reiner Wildkaffee, wird von uns aber auf Grund der partiellen Bewirtschaftung der Waldflächen durch die ansässigen Bauern, als Waldkaffee bezeichnet. Übrigens: Wer sich mehr für das Thema interessiert, auf unserer Website gibt es ein ausführliches Dossier zu Wildkaffee und Waldkaffee in Äthiopien.

Hier eine Kopie des von F. und C. Lange geschriebene Artikel:

Der vielleicht beste Kaffee der Welt

Von F. und C. Lange

Äthiopischer Waldkaffee, die einzige wild wachsende Sorte, ist selten, gefährdet, teuer – und hat ein fruchtiges Aroma

Kaffee ist die Lieblingsdroge der Deutschen. 153 Liter gurgeln pro Kopf und Jahr durch unsere Kehlen – mehr als Mineralwasser. Seit Kaffee zum Alltagskick geworden ist, muss er vor allem eines sein: billig. 3,50 Euro ist der Durchschnittspreis fürs Pfund. Ganze Bohnen bekommt der Kunde nur selten zu Gesicht, denn das schwarze Gebräu wird zu neunzig Prozent vakuumiert als Mahlkaffee gehandelt. Schön praktisch: schnipp, schnapp, Ecke ab und rein in die Maschine. 85 Prozent der Gesamtmenge liefern die sechs Großröster Jacobs, Tchibo, Melitta, Aldi, Dallmayr und Darboven. Sie liefern die untere Qualitätsgrenze. Die Spitze hingegen bilden die Kleinröster. Die raren Spezialitäten wie “Jamaica Blue Mountain”, “Galapagos” oder “Hawaii” – für bis zu 100 Euro das Kilo. Nur mit Kaffees solcher Herkunft lassen sich die Zungen verwöhnter Coffeeholics noch reizen. Bei ihnen ganz groß im Trend ist Waldkaffee aus Äthiopien. Dieses Elixier hat das Zeug zum Star, denn es ist der einzige wild wachsende Kaffee der Welt – und selten. Eine Mischung, ideal für Kaffeefreaks auf der Suche nach dem letzten Hype. Hans-Jürgen Langenbahn, Gründer von “Maskal Fine Coffee Company“, einem Versandhandel für Spezialitätenkaffees, ist augesprochener Äthiopienkenner. Er hat einen Waldkaffee im Programm, der auf 1300 Metern Höhe an der Grenze zum Sudan wächst: “Waldkaffee wie mein ‘Gizmeret’ ist grundsätzlich sehr aromatisch und sehr voluminös“, sagt Langenbahn, “er ist ausgesprochen balanciert, fruchtig und körperreich, durchzogen von einer feinen Säure-Ader.” Aromenpower in Tüten sozusagen.

Wildkaffee – der genetische Kaffee-Ahne

Unter Schatten spendenden Urwaldriesen reifen an den wild wachsenden Kaffeesträuchern diese begehrten Kaffeekirschen. Das Besondere: Hier liegt die Wiege des Kaffees, hier sind die letzten genetischen Ahnen aller Arabica-Kaffeepflanzen weltweit beheimatet, deren Früchte von jeher in mühsamer Kleinarbeit von den einheimischen Bauern gesammelt werden. Langenbahn: “Von Anfang an war klar, dass wir gute Qualität nur bekommen, wenn wir mit den Bauern vor Ort kooperieren.” Denn nur vollreife, gesunde Kaffeekirschen, die mit großer Sorgfalt verlesen, gewaschen, fermentiert und getrocknet wurden, liefern Spitzenqualitäten. “Dabei unterstützen wir eine kleine Kooperative, die sich von dem korrupten Dachverband abgespalten hat, und zahlen auch mehr Geld.” Die sozial- und umweltverträgliche Herstellung dieses Kaffees zertifiziert das unabhängige Label UTZ. Langenbahn arbeitet außerdem an einem Waldkaffee-Forschungsprojekt mit, das von Jürgen Burkhardt von der Universität Bonn geleitet wird. “Die Regenwaldfläche ist dramatisch geschrumpft“, sagt Burkhardt, “vor dreißig Jahren bedeckte der Bergregenwald noch ein Drittel der Landesfläche, heute gerade noch drei Prozent. Dieses Habitat der autochthonen Gen-Reserve an Kaffeepflanzen wollen wir für zukünftige Generationen sichern. Außerdem soll ein Biosphären-Reservat entstehen sowie in einer Zone mit totalem Schutz eine Gen-Datenbank für echten Waldkaffee aufgebaut werden.”

Waldkaffee – geringer Ertrag

Der letzte wilde Kaffee, eine hoch gefährdete Spezies. Könnte die Zukunft dieser Spezialität also schon vor dem Ende stehen, bevor sie überhaupt begonnen hat? “Der dichte Urwald bietet den Pflanzen auch Schutz,” sagt Burkhardt, “denn durchs dichte Unterholz kommen die Sammler nicht an alle Kaffeekirschen heran. Der Ertrag liegt bei höchstens fünf Kilo im Jahr pro Hektar Wald.” Rentabel ist so eine Nutzung nicht. Das, was später oft als Wildkaffee firmiert, ist daher in Wahrheit sogenannter “Semi-Forest-Kaffee”: Sammler roden konkurrierendes Unterholz im Urwald und pflanzen dort weitere Kaffeesträucher. Je nach Kaffeepflanzendichte liegt der Ertrag dann zwischen 15 Kilo pro Hektar und über 50 Kilo. Rainer Braun, Röster aus Aschaffenburg und ebenfalls Mitarbeiter des Forschungsprojekts, erklärt: “Wildkaffee klingt zwar super, aber bei den kleinen Erträgen kann es ihn auf dem Markt eigentlich nicht geben. Waldkaffee ist die sachlich richtige Bezeichnung.” Trotzdem werben viele Händler mit Wild- oder Regenwaldkaffees, die vollmundig gepriesen werden als “zertifizierte Wildsammlungen, also aus naturbelassenen, wild wachsenden Beständen.” Um das Potenzial des Waldkaffees zu analysieren, hat Burkhardt im Urwald über hundert Kaffeeproben sammeln lassen, die nun, nach der Röstung, getestet werden sollen. In dampfenden Tassen warten die Proben auf die Verkostung. Hans-Jürgen Langenbahn saugt einen Löffel Kaffee mit dem Geräusch eines Schneidbrenners durch die Zähne: “Hier, der fällt eindeutig aus dem Rahmen, mit dem Aroma von Jasmin und schwarzem Tee.” Ein lauter Schlürfchoral erfüllt den Raum. Rainer Braun hat dagegen Unangenehmes im Mund. “Der hier ist eindeutig überfermentiert.” Burkhardt erklärt die Streuung so: “Wir haben keine aufbereitete Exportware geröstet, sondern Muster aus Wildsammlungen, um das Spektrum des echten Wildkaffees kennenzulernen.” Diese Bandbreite gehört also zu dieser Spezialität, wie Langenbahn weiß: “Das Geschmacksbild des Wildkaffees passt in kein Raster, denn die Jahrgangsqualitäten schwanken deutlich. Aber das Wilde, Ungewohnte ist ja der Reiz des Waldkaffees.” Auch Rainer Braun hat einen “Kaffa Forest”-Waldkaffee im Programm. Bei ihm verzichtet er auf die werbewirksame, aber falsche Silbe “Wild”. Sein Kaffee stammt aus intensiver bewirtschafteten Bergregenwäldern: “Typisch ist sein rundes, vollmundiges Aroma, die Frische und Fruchtigkeit, die an Kirschen erinnert.” Ebenso genau nimmt es Langenbahn bei seinem “Gizmeret Waldkaffee“: “Die Bohnen stammen von genetisch reinen, wild gewachsenen Kaffeepflanzen. Der Wald ist aber kein ungestörter Urwald mehr. Trotzdem ist das ein State-of-the-Art-Waldkaffee.” Bleibt nur noch die Frage, in welcher Form der wilde Gaumenkitzel am besten zur Geltung kommt? Da sind sich die Experten einig: “Beim klassischen, von Hand aufgebrühten Filterkaffee zeigen sich seine vielschichtigen Aromen am besten. So werden sie nicht durch die beim Espresso üblichen, dunklen Röstnoten überdeckt.” “Gizmeret Äthiopien Waldkaffee” mit UTZ-Label, 19,90 Euro/kg, über Maskal – Fine Coffee Company, www.maskal.de Quelle: http://www.morgenpost.de/content/2008/04/14/wissenschaft/957055.html (Website der Berliner Morgenpost)

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