Heute mal etwas anderes. Gerade bin ich bei Pregas über zwei Artikel gestolpert, die in engem Bezug zu meiner persönlichen Geschichte stehen: Über den “Kulinarischen Kalender aus dem Saarland für den Februar 2010“, dem beschaulichen Bundesland also, in dem ich geboren bin, und über “ARAMARK präsentiert … die Vielfalt der kanadischen Küche“, der Küche also des Landes, in dem ich lebe. Zu jedem Artikel kam mir sofort eine treffende Anekdote in den Sinn, die ich Ihnen ganz kurz erzählen möchte.
Erste Anekdote: Es war vor vielen Jahren, da traf ich auf einer Tagung einen Psychologen aus Bremen, der in Saarbrücken arbeitete und sich furchtbar über meine Landsleute echauffierte: “Immer nur viel und gut essen und trinken und ständig behaupten, jeden zu kennen!” Die Analyse konnte besser nicht sein, aber da wir Saarländer uns bei allen aufgezählten Aspekten sauwohl fühlen, fragte Ich mich ernsthaft, wer da wohl ein Problem habe.
Zweite Anekdote (die eigentlich gar keine ist): Zu meiner Anfangszeit hier in Kanada fragte ich jemanden - ohne jeglichen Hintergedanken -, ob wir nicht mal was typisch Kanadisches essen gehen könnten. Das war eine wohl eine eher seltsame Frage. Er rollte ein wenig die Augen, schüttelt etwas den Kopf und meinte dann - ohne jeglichen Hintergedanken -: thailändisch, mexikanisch oder chinesisch? So viel zur typisch kanadischen Küche.
Eigentlich vermisse ich nichts hier im fernen, aber dennoch nahen Land. Doch einmal wieder richtige Bratkartoffeln, ungekocht in der Gusspfanne zubereitet, dazu saure Bohnen und ein Stück “Dürrfleisch” … hmmmmm. Aber nein, nicht jammern! Wie gesagt: Es fehlt mir überhaupt nichts!
Da stöbere ich heute nach einiger Zeit wieder ein Mal ein wenig im “Walther Saftblog“, und was finde ich dort: Nein, keine Saft machende Kaffeemühle oder ein “Aronia-phone mit integrierter Saftpresse”, wie in einem Kommentar vorgeschlagen wird, nein, dafür aber den Hinweis auf ein “Kaffee machendes Handy”!

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Seit ich nach Kanada umgezogen bin werde ich mindestens ein Mal am Tag gefragt, warum ich meinen Kaffee und Espresso nicht in Kanada verkaufe, wo ich ja schließlich lebe, sondern weiterhin in Deutschland. Nun, warum ich das so mache hat gleich mehrere Gründe.
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Nachdem ich in der ersten Folgen beschrieben habe, wie alles anfing, wie die Maskal - fine coffee company und der Online-Kaffee-Versand strukturiert sind und wie alles funktioniert, möchte ich heute erklären, warum, also unter welchen Voraussetzungen die Arbeit „über den Teich“ in einer dezentralen Struktur funktioniert.
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Vorgestern habe ich in der Kategorie "Leben in Kanada" über die dezentrale Struktur unseres Kaffee-Versands und der Verteilung der einzelnen Tätigkeiten auf die Länder Deutschland, Kanada und Spanien berichtet. Auch wenn ich von Ottawa aus die Fäden in Händen halte und die Geschäfte führe (was für die Besteuerung noch von Wichtigkeit sein wird), eine Zentrale im engeren Sinne gibt es nicht - nur einzelne „Zellen“, die mehr oder weniger intensiv untereinander kommunizieren. In keiner dieser „Zellen“ arbeitet mehr als eine Person. Warum dies alles funktioniert, darüber berichte ich beim nächsten Mal, wie es funktioniert, wie also die Abläufe geregelt sind, darüber berichte ich heute.
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Ob man in Kanada leben und in Deutschland Kaffee verkaufen kann? Ja das geht! Und zwar sehr gut. Ich mache es mit meiner Firma “Maskal - fine coffee company” nun schon eine ganze Zeit lang, und ich möchte heute darüber berichten, wie alles anfing … und warum man in einer schwierigen Situation nicht aufgeben sollte. Weiterlesen … »