Tag Archiv: Kaffeebauern

Coffee-Hunting: Kaffee-Exklusivitäten auf der Spur – Vanuatu (3)

Neues von Tanna-Kaffee. Interview mit Programmleiter Terry Adlington, Teil 2

Nachdem wir uns im ersten Teil des Interviews mehr den sozioökonomischen Fragen des Kaffeeanbaus auf Tanna gewidmet haben, geht es im zweiten Teil um Ökologie und Nachhaltigkeit.

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Coffee-Hunting: Kaffee-Exklusivitäten auf der Spur – Vanuatu (2)

Neues von Tanna-Kaffee, Vanuatu. Interview mit Programmleiter Terry Adlington

Vor etwa 3 Wochen erhielten wir die ersten Röstkaffee-Proben von der Vulkaninsel Tanna. Unsere Kommunikation mit dem Programmleiter Terry Adlington hat sich seither intensiviert, und wir tauschen uns rege zu Aspekten der Kaffeeröstung aber auch zum Kaffeeentwicklungsprogramm und Fragen der Nachhaltigkeit aus. Bevor uns Hans demnächst seine Testergebnisse vorstellen wird, hier einige Auszüge aus unserem E-nterview mit Terry. Weiterlesen … »

Coffee-Hunting: Exklusiven Kaffee-Spezialitäten auf der Spur – LAOS (Folge 2)

Das Bolaven-Plateau ist seit jeher das Herzstück der laotischen Kaffee-Produktion, die in der einst krisengeschüttelten Region im Herzen Indochinas für einen bescheidenen wirtschaftlichen Aufschwung sorgt. Von Pakse, der Provinzhaupstadt am Ostufer des mächtigen Mekong sind es kaum 50 Kilometer bis nach Paksong, der Hauptstadt des Kaffees.

Tad Fane Wasserfall

Tad Fane Wasserfall

Reisende schwärmen von einer genussvollen Fahrt mit Zwischenstopp an Laos höchstem Wasserfall bei frischem Ananas- oder Bananen-Smoothie. Unter Globetrottern gilt Bolaven aufgrund seines angenehmen Klimas, seiner spektakulären Wasserfällen und Katarakte, den oftmals noch dichten Wäldern und wegen des ursprünglichen Charmes seiner lokalen Ethnien noch als Indsider-Tipp. Die Region lebt jedoch in erster Linie von der Landwirtschaft. Neben Kaffee spielen Kautschuk, Kardamon und Pfeffer eine wichtige Rolle. Weiterlesen … »

Coffee-Hunting: Exklusiven Kaffee-Spezialitäten auf der Spur – Laos (Folge 1)

Coffee-Hunting – schon wieder so ein unnötiger Anglizismus“, werden Sie sagen! Aber manche Sachverhalte lassen sich halt in fremder Sprache einfach eleganter und treffender ausdrücken. Um Sie zu beruhigen – es geht hier nicht um Jagderlebnisse, sondern vielmehr um eine Entdeckungsreise rund um die Welt auf unserer Suche nach einzigartigen Kaffee-Provenienzen, ihren Menschen und Geschichten, die oftmals mehr als unter die Haut gehen. Unsere erste Reise führt uns nach Laos. Weiterlesen … »

Informations-Chaos über dramatische Ausfälle bei der Kaffee-Ernte in Äthiopien. Auswirkungen auf die Kaffee-Preise?

Als wäre, wie ich kürzlich berichtet habe, das Chaos in Äthiopiens Kaffee-Sektor derzeit nicht schon groß genug, so potenzieren jetzt Meldungen über dramatische Erntausfälle bei den Sidamo und Yirgacheffe-Kaffees dieses Chaos. Begonnen hatte das nach wie vor undurchsichtige Informations-Hin-und-Her am 17.12. mit der Meldung von Bloomberg, in diesen beiden wichtigen Kaffee-Anbauregionen Äthiopiens, dem größten Kaffee-Produzenten Afrikas, sei mit Ernteeinbußen von 60% zu rechnen. Das würde auch die von mir schon früh gehegten Befürchtungen bestätigen, die auf Grund des weitgehenden Ausfalls der kleinen Regenzeit im Frühjahr diesen Jahres in vielen Teilen Südäthiopiens und der zu starken Regen im August/September zu erwarten waren (PS: weshalb ich mich sicherheitshalber rechtzeitig mit äthiopischen Kaffees eingedeckt habe!).

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Was hat die Blüte von Kaffee mit Klimaschutz zu tun?

Ressourcen, besonders in Entwicklungsländer, werden immer knapper. Auch der Druck auf tropische und subtropische Waldregionen wächst in rasantem Tempo. Hierzu tragen Umwandlung in landwirtschaftliche Nutzung, leider auch der Anbau von Kaffee in erheblichem Umfang bei. So weisen klassische Kaffeenationen Mittelamerikas, aber Indonesiens Entwaldungsraten von jährlich 1,5 bis 3 % der verbliebenen Waldflächen auf. Es werden dringend Nutzungsstrategien benötigt, die sowohl die menschlichen Bedürfnisse decken, ökonomische Entwicklung ermöglichen, aber gleichzeitig die Funktionsfähigkeit von Ökosystemen insbesondere tropischer Regenwälder erhalten. Dass dies möglich ist und wie wichtig eine intakte Waldstruktur ist, zeigen neueste wissenschaftliche Ergebnisse. Weiterlesen … »

Förderung von innovativer Nachhaltigkeit durch die Weltbank: Eindrücke vom MARKTPLATZ FÜR ENTWICKLUNG in Washington

Es ist müßig an dieser Stelle darüber zu befinden, ob es sinnvoll und richtig ist, Steuergelder in ein völlig marodes Wirtschafts- und Bankensystem zu pumpen. Allein die Dimension, in der dies nun in den USA zu geschehen droht, sprengt jede Vorstellung und wird vermutlich kaum noch vermittelbar sein. Nicht nur aus entwicklungspolitischen Kreisen vernimmt man das Lamento, welchen Beitrag jene wahnwitzigen 700 Milliarden Dollar im Kontext von nachhaltiger Entwicklung zu leisten imstande wären. Zählt man hierzu noch die 267 Milliarden hinzu, die die Industrienationen im vergangenen Jahr an Landwirtschaftssubventionen ausgegeben haben, so entspricht dies 127 % Bruttosozialprodukt aller Subsahara-Staaten inklusive Südafrika oder 940% der derzeitigen Entwicklungshilfe der Top 22 Geber-Nationen.

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