Tag Archiv: Gayo

Gayo, Mandheling, Lintong: Sumatra-Kaffees im Vergleich

Die letzten Tage habe ich damit verbracht, Sumatra-Kaffees aus der aktuellen, je nach Region im September/Oktober begonnenen Ernte zu verkosten. Jeden der aus den Anbaugebieten Aceh und Lintong stammenden Kaffees habe ich Ende November/Anfang Dezember innerhalb von 10 Tagen 4 Mal verkostet. Ich wollte sehen, wie sie sich im Verlauf der Zeit jeweils verändern und insgesamt miteinander vergleichen lassen. Die Ergebnisse (zu deren Zusammenfassung ich erst jetzt gekommen bin) bargen einige Überraschungen.

"Blumiger Empfang" im Renggali-Hotel in Takengon (Aceh); Sept./Okt. 2011

"Blumiger Empfang" im Renggali-Hotel in Takengon (Aceh); Sept./Okt. 2011

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Mit Tom Owen (Sweet Maria`s) und George Howell (Terroir Coffee) auf Sumatra

Was kann man erwarten, wenn man mit Tom Owen von Sweet Maria`s und George Howell von Terroir Coffee kaffeemäßig unterwegs ist, z.B., wie in meinem Falle, auf Sumatra? Mit Tom Owen, dem bekanntesten Rohkaffeelieferanten für Heimröster und zunehmend Spezialitätenröster in den USA, der beständig rund um die Welt auf Achse ist, um die wirklich guten Kaffees zu finden, und George Howell, einem Urgestein der amerikanischen Spezialitätenbewegung, einst Inhaber der von Starbucks geschluckten “Coffee Connection”, Co-Founder des “Cup of Excellence” und vielem mehr.

George Howell (r.) und Tom Owen (l), Präsentation einiger Vergleichskaffees, SEGA, Takengon

George Howell (r.) und Tom Owen (l), Präsentation einiger Vergleichskaffees, SEGA, Takengon

George Howell (r.) und Tom Owen (l), Präsentation einiger Vergleichskaffees, SEGA, Takengon

George Howell (r.) und Tom Owen (l), Präsentation einiger Vergleichskaffees, SEGA, Takengon

Diskussion mit SEGA-Mitarbeitern, Takengon

Diskussion mit SEGA-Mitarbeitern, Takengon

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Coffee-hunting auf Sumatra (Indonesien): Kaffee Arabica in Gayo Bintang

Die Bezirke Bener Meriah und Aceh Tengah, die Herkunftsgebiete des Gayo Arabica, sind etwa so groß wie das Saarland („Meine Heimat“! Der Lektor). Statistiken gibt es derzeit noch keine genauen, aber ich schätze, dass mittlerweile mehr als 40.000 Kleinbauern in mehr als 150 Kooperativen zusammengeschlossen sind.

Aus diesen Zahlen lässt sich ersehen, dass die Gefahr besteht, dass unter dem Namen ‚Gayo’ alle möglichen – gute und auch weniger gute – Kaffees verkauft werden. Zumal auch bei den Exporteuren in Medan weiterhin offensichtlich kräftig mit Kaffees vom Lake Toba zugemischt wird.
Aber ähnlich dem Saarland verbirgt das Gayo-Land viele kleine Geheimnisse, wenn man die Hauptstrasse(n) verlässt und in die üppige Natur rein fährt („Wirklich wie dehäm“! Der Lektor).

Bald ist auch diese Straße zu Ende ...

Bald ist auch diese Straße zu Ende ...

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Indonesien: Besuch der Permata-Kaffee-Kooperative auf Sumatra

Von unserem Gastautor Siegfried Klein aus Banda Aceh, Sumatra, Indonesien.

Wie im letzten Beitrag in Aussicht gestellt, habe ich inzwischen die Permata-Kaffee-Kooperative besucht. Sie liegt im Westen Bener Meriah’s, im Kernland der Provinz Aceh auf Sumatra. Um am ersten Tag nach einer 6-stündigen Fahrt nicht zu lange in die Dunkelheit hinein zu geraten, was auf den Straßen Sumatras sehr gefährlich werden kann, habe ich am Freitag etwas früher Feierabend gemacht.

Sonnenaufgang am See, Takengon

Sonnenaufgang am See, Takengon

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Indonesien: Kaffee im Gayo-Hochland von Aceh (Sumatra)

Die ‚Gayo’

von Siegfried Klein aus Banda Aceh, Sumatra

Bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts blieb das zentrale innere Hochland von Aceh, ein Teil des Bukit Barisan Gebirges, das sich durch ganz Sumatra in Nord-Süd-Richtung zieht, von Besuchern und Kolonialisten verschont. Lediglich einige christliche Missionare wagten sich bis dorthin vor, allerdings mit unterschiedlichem ‚Erfolg’. Die dort lebende Ethnie der Gayo, insbesondere aber die Batak, die die südlicher gelegene Region um den Kratersee Danau Toba besiedeln, waren als Kopfjäger gefürchtet.

Sumatra, Singapure, Malaysia

Sumatra, Singapure, Malaysia

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Indonesien: Menschen, Natur, Kaffee. (1)

Von Siegfried Klein aus Banda-Aceh, Sumatra.

Wer kennt ihn nicht, den „Mokka Java“, den vielleicht berühmtesten Blend der Kaffee-Geschichte. War er ursprünglich ausschließlich eine Mischung von Kaffees aus dem Jemen und aus Java, so ist heute leider kein Verlass mehr darauf, was sich hinter „Mokka Java“ verbirgt: So ziemlich alles wird inzwischen unter diesem Emblem angeboten.
Seit wann Kaffee im Jemen angebaut wird, ist nicht eindeutig geklärt, aktuelle Ausgrabungsergebnisse lassen aber eine mögliche Rückdatierung bis ins mindestens 12. Jahrhundert zu. Ziemlich genau hingegen wissen wir, wann der Kaffee seinen Weg nach Indonesien gefunden hat.

segler-vor-einer-insel-der-sued-molukken

Segler vor einer Insel der Süd-Molukken

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MASKAL auf dem Weg zur Nachhaltigkeit: Nach UTZ Certified jetzt auch bio-zertifizierter Kaffee und Espresso.

Wir, die Maskal – fine coffee company, sind jetzt endlich bio-zertifiziert und können ab sofort Kaffee und Espresso in Bio-Qualität anbieten! Nachdem wir bereits vor Jahren unter den Kaffeeröstern und -händlern in Deutschland das erste registrierte Mitglied bei UTZ CERTIFIED waren, ist die Bio-Zertifizierung für uns ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu ökologisch und sozioökonomisch nachhaltigen Kaffees.

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