Tag Archiv: fair gehandelt

Warum direkt gehandelter Kaffee (auch) fair gehandelt ist

Immer wieder werden wir von Kunden gefragt: Direkthandel schön und gut, aber ist euer Kaffee denn auch fair (bzw. Fair Trade)? Um die Diskussion abzukürzen, antworten wir meistens ‚ja, klar’. Das meinen wir auch so. Klar ist aber auch, dass die Sachlage nicht sooo einfach ist. Aber viele Leute möchten einfache Antworten und nicht solche, die noch mehr Fragen aufwerfen und eventuell irritieren könnten. Antworten, die dem Erwarteten entsprechen. So bleibt die Auseinandersetzung mit dem Fairen Handel hierzulande auch oft eine oberflächliche: Hauptsache keine Kinderarbeit und faire Preise. Aber mal konkret – was passiert im Kaffeehandel? Weiterlesen … »

Die Kaffee-Parade ist zu Ende. Heute: Die Auswertung.

So, jetzt ist die von Maskal – fine coffee company und Vitalgenuss veranstaltete Kaffee-Parade ausgewertet. Es hat ein wenig gedauert, bis all die verschiedenen Sichtweisen, Anmerkungen und Anregungen der 20 teilnehmenden Blogs und Kommentatoren analysiert waren. Aber es hat sich gelohnt. Unser Ziel, auf Nachhaltigkeitsaspekte bei Kaffee aufmerksam zu machen und zum Nachdenken über dieses in seiner Gesamtheit sehr komplexe Produkt anzuregen, haben wir, wenn auch in einer überschaubaren Gruppe, durchaus erreicht.


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Eindrücke vom MARKTPLATZ FÜR ENTWICKLUNG in Washington, Teil III: Kaffeewald-Patenschaften in Äthiopien – neue Modelle zur Walderhaltung

Dass Äthiopien die Heimat des Arabica-Kaffees ist, ist längst keine Insiderinformation mehr. Doch was kümmert es den Kaffeetrinker? 96 % der Weltproduktion entstammen anderen Anbauregionen. Immer noch wird weithin ignoriert, dass in Äthiopien Bergregenwäldern eine genetische Vielfalt schlummert, deren Wert in dreistellige Millionenbeträge reicht und unsere Abhängigkeit von den Reagenzgläsern der Gentechnik-Labors bisher in Grenzen hält. Dennoch sind die noch verbleibenden ursprünglichen Kaffeewälder in zunehmendem Maße Übernutzung und Abholzung ausgesetzt. Die letzten werden vermutlich in spätestens 10 Jahren verschwunden sein. Gibt es Erfolg versprechende Strategien zum Erhalt dieses Weltkultur- und Naturerbes?

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Eindrücke vom MARKTPLATZ FÜR ENTWICKLUNG in Washington: Teil II – Adivasi-Kaffee aus Ost-Indien

Priti Rao ist eine sympathische, vor Tatendrang und Begeisterung sprühende Inderin aus Hyderabad. Ihre Story spielt im indischen Bundesstaat Andra Pradesh, wo sie als Beraterin der Naandi Foundation in Sachen Kaffee mit mehreren Gruppen von ‚Adivasi’ arbeitet. ‘Adivasi’ ist die Sanskrit-Bezeichnung für indigene Gemeinschaften. Von diesen leben hier im Araku Valley, rund 120 Kilometer entfernt vom Golf von Bengalen, mehr als ein Dutzend. Sie nennen sich Bagatas, Kotiyas, Nooka Dooras oder Khonds, sie waren landlos, ihre Landnutzungstechniken archaisch, die Erträge des Wanderfeldbaus minimal – ein Leben am Rande des Existenzminimums.

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Geballter Unfug über Bio-Kaffee bei ABSOLUT BIO!

Manchmal fehlen einem einfach die Worte!  So geschehen, als ich bei www.absolut-bio.de den Beitrag “Bio-Kaffee – gesunder Wachmacher (Anmerk.: die Links sind nicht mehr aktuell) vom 27. März gestoßen bin. In diesem Beitrag wird der Leser in solch geballter Form dessinformiert, dass einem um die Zukunft der Wissensvermittlung via Internet wahrlich bange werden muss! Weiterlesen … »