Vor knapp 5 Monaten haben wir mit der Vermarktung von Darara Buna-Kaffee zur Förderung des UNESCO Biosphären-Parks Yayu in Äthiopien begonnen. Inzwischen ist ein Förderbetrag von mehr als
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zusammengekommen - genug für 40.000 bis 50.000 Baumsetzlinge. Mit denen werden die Bauern in der Pufferzone des Biosphären-Parks mindestens 25 Hektar Schattenbäume für naturnahen Kaffeeanbau bepflanzen. Ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung von Biodiversität und Wildkaffee, zum Klimaschutz und zur Schaffung lokaler Einkommen.
Äthiopischer Wildkaffee ist in den vergangenen Jahren als unverzichtbare und zugleich bedrohte genetische Ressource des Kulturguts Kaffee immer mehr in den Blickpunkt geraten. Durch die kürzlich erfolgte Anerkennung als Biosphärenparks sind wichtige Rahmenbedingungen für den Schutz der bereits stark zersiedelten und isolierten Waldflächen in Kaffa und Yayu geschaffen.
Man muss dazu sagen, dass diese Parks nur einen Teil der noch vorhandenen Wälder Äthiopiens umfassen, in denen Wildkaffee beheimatet ist. Ein Großteil der tatsächlich noch vorhandenen Wildkaffeewälder dürfte noch kaum erforscht sein, bedarf aber mindestens derselben Aufmerksamkeit und Unterstützung wie Kaffa und Yayu. Einer dieser Wälder ist das Gerjeda Forest Reserve in der Region Wollega. Von dort, genauer gesagt aus dem Distrikt Anfilo, stammt ein gleichnamiger Kaffee, den wir in Kürze in zunächst limitierter Auflage als Waldkaffee anbieten werden. Weiterlesen … »
Während ich ja schon einige Texte über die Harrar Cupping Caravan geschrieben habe, folgt heute das erste Video. Gestrickt mit heißer Nadel und ausnahmsweise intakter Internetverbindung im ‘German Beergarden Hotel’ in Addis Abeba.
Viel Spaß beim Anschauen!
Seit Sonntag bin ich mit der Harrar Cupping Karawane in Äthiopien unterwegs. Täglich verkosten und bewerten wir zahlreiche Kaffees verschiedener Kooperativen und diskutieren mit den Bauern Aspekte der Qualitätsverbesserung. Und selbstverständlich sind alle Teilnehmer auf der Suche nach den Top Harrar-Kaffees. Hier ein erster Zwischenbericht …
Die äthiopische Kaffeezeremonie darf nirgends fehlen
Da ich mich wegen der in wenigen Tagen anstehenden “Coffee Cupping-Karawane” durch Harrar (Äthiopien) nun intensiv mit der Kaffeeverkostung auseinandersetze, gehe ich auch daran, mein Schlürftechnik zu verbessern. Dazu habe ich eine tolle Video-Anleitung von Sweetmarias bei Youtube gefunden. Natürlich nicht ganz ernst gemeint - aber sehr beeindruckende Techniken! Viel Spaß beim Schlürfen mit Tom Owen:
Quelle: YouTube. Mit freundlicher Genehmigung von Tom Owen (Sweetmarias)
Warum soll man eigentlich bei einer Verkostung den Kaffee “schlürfen”? Die Grundlage für eine intensive Wahrnehmung der jeweiligen Kaffeesorte ist das richtige Schlürfen des Kaffees. Das funktioniert am besten, wenn eine ausreichende Menge des “schwarzen Goldes” mit einem kräftigen Sog in den Mund gezogen und dort fein zerstäubt wird. So gelangt das Kaffeearoma durch den Rachen auch in die Nasenhöhle und kann so die Aromarezeptoren erreichen. Probieren Sie es einfach beim nächsten Tässchen einmal aus - sie werden erstaunt sein, was Sie alles schmecken werden (einen guten Kaffee natürlich vorausgesetzt)
Der Aufbruch zur Harrar Cupping Caravan steht unmittelbar bevor. Morgen kann ich mich vom Winter verabschieden :-). Es ist - glaube ich - mein elfter Äthiopienaufenthalt - man kennt sich schon etwas aus. Trotzdem ist das Packen immer wieder eine Herausforderung. Dinge, die man beim letzten Mal als vermeintlich nützlich mitgenommen hatte, erwiesen sich als überflüssig, andere, die souveräner Einschätzung der Gegebenheiten zuhause blieben, als eigentlich unentbehrlich.
Mich erwarten nicht nur eine Woche Kaffee-Verkosten, sondern anschließend auch ein sehr spannender Planungs- und Beratungsauftrag in einem äthiopisch-deutschen Entwicklungsprojekt. Also werden die 40 Kilo Gepäcklimit ausgereizt. Da mein Gedächtnis altersbedingt bereits etwas nachlässt, spiele ich mit meinen zwei Töchtern und meiner Frau das beliebte Spielchen ‘Kofferpacken’: Also “ich fahre nach Äthiopien und packe in meinen Koffer….” Weiterlesen … »
Ich muss sagen, ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich zum ersten Mal unseren Espresso No. 5 - ein sortenreiner Harrar-Gololcha aus Äthiopien - durch die “mypressi TWIST” habe laufen sehen. Diese Crèma … unglaublich! Da haben die Espressotraders ein wirklich feines Espresso-”Maschinchen” über den Teich geholt! Und wir einen feinen Kaffee aus dem äthiopischen Hochland! Weiterlesen … »
Hans Langenbahn, Gründer der Maskal - fine coffee company, berichtet in diesem Blog über das aktuelle Geschehen bei Maskal sowie über Trends und Ereignisse in der Welt des Kaffees.
Außerdem erscheinen regelmäßig Beiträge von Co-Autor Jörg Volkmann und Gastautoren.