Tag Archiv: Addis Abeba

Rasselas, das erfolgreiche Kaffee-Schule-Projekt von Maskal und Prinz Asfa-Wossen Asserate von Äthiopien

Prinz Asfa-Wossen Asserate von Äthiopien freut sich, das Team von Maskal freut sich, Pfarrer Gossens in Addis Abeba freut sich, und erst recht freuen sich 560 Kinder der German Church School. Eigentlich könnte ich jetzt hier aufhören; bei so vielen guten Nachrichten! Aber ich sollte vielleicht doch noch sagen, warum sich alle so freuen. Weiterlesen … »

Abenteuer im Kaffee-Land. Tagebuch einer Forschungsreise in Äthiopien (sechster und letzter Teil).

Nach nun 5 anstrengenden Tagen im Regenwald neigt sich unser Besuch dem Ende entgegen. Die ganze Zeit über waren wir ausschließlich auf Wildkaffee fokussiert, weshalb uns der Sinn jetzt nach etwas Abwechslung steht. Wir fragen unseren Fahrer Wondo, der sich in der Gegend auskennt, nach möglichen Sehenswürdigkeiten. Es gäbe da eine noch unerforschte, möglicherweise historisch bewohnte Höhle, weiter südlich im Wald versteckt. Und einen großen Wasserfall südwestlich von Metu. Wir entscheiden uns für den Wasserfall. Als wir Metu in Richtung Südwesten durchqueren ist es bereits nach 16 Uhr. Wie überall in den inneren Tropen, geht auch hier die Sonne ganzjährig gegen 18 Uhr unter. Die Dämmerung ist extrem kurz, so dass es bereits nach kurzer Zeit finster sein kann, vor allem dann, wenn der Himmel bewölkt oder der Mond nicht zu sehen ist. Hinzu kommt, dass aufgrund fehlender Elektrizität öffentliche Beleuchtung und somit das Streulicht von Ortschaften fehlt. Die Nächte sind oft so sternenklar, wie man es bei uns nur aus dem Hochgebirge kennt. Heute jedoch mischt sich das Abendlicht mit den schwarzen Wolken der herannahenden kleinen Regenzeit.

Abendstimmung bei Bechu

Abendstimmung bei Bechu

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Völliger Umbruch in Äthiopiens Kaffee-Sektor. Zukunft der Spezialitätenkaffees gefährdet.

Kürzlich habe ich den Einkäufer einer Großrösterei, die größter Aufkäufer von äthiopischen Kaffees ist gefragt, ob er präzise Informationen zu den Umgestaltungen des Kaffee-Marktes in Äthiopien habe. Seine Antwort entsprach meinen eigenen langjährigen Erfahrung im Heimatland von Kaffee arabica: “Äthiopien und präzise Informationen sind ein Widerspruch in sich selbst!” Das Land, das nie Kolonie war und mit der weltweit ältesten christlich-orthodoxen Kirche aufwarten kann, hat starke Züge eines sich “permanent selbst organisierenden Organismus”: Es passiert ständig etwas und irgendwie auch nicht, um dann, begleitet von einem lauten Knall, alle – inklusive sich selbst – vor Tatsachen zu stellen. So geschehen aktuell auch im wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes: dem Kaffee-Sektor.

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Verkauf des Rasselas-Kaffees sichert Frühstücksversorgung für Schulkinder in Addis Abeba

Vor einigen Tagen habe ich eine schöne, motivierende e-Mail von der “German Church School” in Addis Abeba bekommen! Wie vielleicht bekannt ist, unterstützen wir durch den Verkauf unseres für Prinz Asfa-Wossen Asserate von Äthiopien hergestellten Rasselas-Kaffee sowie durch an uns überwiesene, zweckgebundene Geldbeträge das Milchprogramm der überkonfessionellen “German Church School”. Hier die e-Mail aus Addis Abeba:

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Von Jena nach Äthiopien: Jugendliche unterstützen Kaffeebauern in Äthiopien!

Manchmal fügen sich Dinge einfach zum richtigen Augenblick zusammen! Nach der gestrigen, sehr interessanten Diskussion zu meinem Artikel über den Blogkarneval zur "Fairen Woche" von "KarmaKonsum" passt der heutige Beitrag zu einigen der im Verlauf der Diskussion gemachten Vorschlägen wie gerufen. Es handelt sich um ein durchaus außergewöhnliches Projekt mit Kaffeebauern in der Nähe von Jimma/Äthiopien … aber lesen Sie den mir zugeschickten Text von Martha Vogel selbst. Nur eines noch: Geben Sie den jungen Leuten über die Kommentarfunktion möglichst viele gute Ratschläge mit auf den Weg. Sie werden ihrerseits von Äthiopien aus versuchen, in gewissen Abständen in meinem Blog über den Stand ihrer umfangreichen Arbeit zu berichten.

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Ruanda: Tolle Kaffees beim ersten CUP OF EXCELLENCE auf dem afrikanischen Kontinent

Ruanda, das Land, das nach wie vor bei uns allen schlimme Erinnerungen weckt, richtet seit vielen Jahren seinen Blick ganz entschieden und konsequent nach vorne: politisch, insbesondere aber wirtschaftlich. Ein schlagendes Beispiel dafür ist der Kaffeesektor: Ruanda ist es als erstem afrikanischem Land gelungen, den berühmten „Cup of Excellence“ ins Land zu holen. Offensichtlich bestätigt sich also unser „Riecher“, den wir vor Jahren schon hatten, und wir trotz des Risikos, das unbekannte Kaffees mit sich bringen, mit dem Karangera und dem Kinunu gleich 2 ruandische Kaffees in unser Programm aufgenommen haben.

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Leben in Kanada und Kaffee verkaufen in Deutschland. Heute: WARUM es funktioniert.

Nachdem ich in der ersten Folgen beschrieben habe, wie alles anfing, wie die Maskal – fine coffee company und der Online-Kaffee-Versand strukturiert sind und wie alles funktioniert, möchte ich heute erklären, warum, also unter welchen Voraussetzungen die Arbeit „über den Teich“ in einer dezentralen Struktur funktioniert.

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