Reise ins Kaffee-Land – das kommt in den Koffer!

Der Aufbruch zur Harrar Cupping Caravan steht unmittelbar bevor. Morgen kann ich mich vom Winter verabschieden :-) . Es ist – glaube ich – mein elfter Äthiopienaufenthalt – man kennt sich schon etwas aus. Trotzdem ist das Packen immer wieder eine Herausforderung. Dinge, die man beim letzten Mal als vermeintlich nützlich mitgenommen hatte, erwiesen sich als überflüssig, andere, die souveräner Einschätzung der Gegebenheiten zuhause blieben, als eigentlich unentbehrlich.

Mich erwarten nicht nur eine Woche Kaffee-Verkosten, sondern anschließend auch ein sehr spannender Planungs- und Beratungsauftrag in einem äthiopisch-deutschen Entwicklungsprojekt. Also werden die 40 Kilo Gepäcklimit ausgereizt. Da mein Gedächtnis altersbedingt bereits etwas nachlässt, spiele ich mit meinen zwei Töchtern und meiner Frau das beliebte Spielchen ‘Kofferpacken’: Also “ich fahre nach Äthiopien und packe in meinen Koffer….”

  • einen Flanellschlafsack, für die kühlen Nächte in 2.000 Meter Höhe.
  • ein Moskitonetz, als Schutz vor ungebetenen Gästen jeder Art.
  • ein Click-Away (gelb) – für ungebetene Gäste, die mich doch erreicht haben sollten
  • ein Erste-Hilfe-Päckchen – für den Fall der Fälle.
  • Perenterol Forte gegen Montezumas Rache.
  • Kopfschmerztabletten, falls es doch nicht nur Kaffee zu trinken geben sollte.
  • meine Flugtickets von INTI-Tours, unserem Reisepartner.
  • ein Leatherman-Multi-Tool für allfällige Reparaturen an Auto oder Heißwasserboiler.
  • Sonnencreme und -Hut – Äthiopien ist überwiegend eher sehr sonnig als sehr heiß.
  • ein Superdeo – denn Wasser ist knapp in Äthiopien.
  • Musterpäckchen dip:coffee, damit der Kollege von Starbucks und die äthiopischen Kaffeebauern etwas zu Staunen haben.
  • eine Taschenlampe mit Handkurbel, zum nächtlichen Lesen nach Stromabschaltung.
  • einen Brigitte-Hörbuch-Krimi, gelesen von Hannelore Hoger, falls ich mal Strom für meinen Laptop haben sollte.
  • meine gute Digital-Nikon mit Universalzoom, für immer wieder sensationelle Bilder von sensationell netten Menschen und faszinierenden Landschaften
  • einen Satz Cokin-Objektivfilter.
  • ein Skink Pinhole Lochkameraobjektiv für die ganz besonderen Eindrücke.
  • ein Joby Gorillapod, das Stativ, das sich überall festmachen lässt.

Das wäre noch lange nicht alles, aber den Rest habe ich nun wirklich vergessen.

2 Kommentare

  1. Veröffentlicht am 11.03.2010 um 12:54 | Permanenter Link

    Äthiopien? Da könnte man wirklich neidisch werden! Wir wünschen viel Spaß, jede Menge guten Kaffee und hoffentlich tolle Fotos (aber mit dem Equipment werden die Bilder sicher großartig)! Wir sind gespannt…

  2. Dominik
    Veröffentlicht am 14.03.2010 um 18:58 | Permanenter Link

    Ist auch ein Land wo ich unbedingt mal hin will. Viel Spaß und pass auf dich auf.

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