Die Hario Mini Mill Slim-Handmühle – ein weiteres Kleinod aus Japan

Die Hario "Mini Mill Slim"-Handmühle

Die Hario "Mini Mill Slim"-Handmühle

Nachdem die Skerton-Handmühle bereits Anfang Januar, und damit weitaus früher ausverkauft war, als wir es uns jemals erträumt hätten, haben wir uns Kurzhand entschlossen, den “kleinen Bruder” (die “kleinere Schwester”?) der Skerton, die Mini Mill Slim-Handmühle zu ordern. Dank eines Tipps von Robin Salten (Bestbrew) sind wir in England bei CoffeeHit fündig geworden, die uns spontan unterstützt haben. CoffeeHit hatte leider auch nur noch 6 Skerton, die sie verständlicherweise lieber für sich selbst behalten haben.

Das passt aber eigentlich ganz gut, denn die Mini Mill Slim-Handmühle steht sowieso bereits auf unserer neuen Bestellliste bei Robin, der sie seinerseits schon in Japan geordert hat. Es werden aber noch einige Wochen ins Land gehen, bis sie zusammen mit all den anderen bei Hario bestellten Produkten im Hamburger Hafen gelöscht werden wird.

Die Mini Mill Slim halten wir in mehrfacher Hinsicht für eine prima Ergänzung zur Skerton. Zunächst ist sie bei annähernd gleicher Höhe deutlich schlanker und auf Grund der Verwendung von Kunststoff für den Pulverbehälter deutlich leichter als die Skerton. Nimmt man noch die größere Robustheit durch die Verwendung von Kunststoff hinzu, so machen die schlanke Form, das geringe Gewicht und die Schlagfestigkeit die Mini Mill Slim zur idealen Handmühle für unterwegs.

Wie bei der Skerton können auch bei der Mini Mill Slim alle Standardmahlgrade, von Espresso bis French Press eingestellt werden – allerdings auf eine etwas bequemere Art als bei der Skerton. Der Bohnenbehälter der Mini Mill ist mit ca. 50 g etwas kleiner, der Pulverbehälter fasst, je nach Mahlgrad, mit 25 – 30 g doch deutlich weniger als die Skerton, aber vollkommen ausreichend für die Zubereitung von einer bis drei Tassen Kaffee oder einer bis vier Tassen Espresso.

Was das Kegelmahlwerk aus Keramik betrifft, so scheint die Mini Mill im gröberen Mahlbereich sogar ein leicht homogeneres Ergebnis zu liefern als die Skerton. Das müssen wir allerdings noch präzise miteinander vergleichen.

Die Mini Mill Slim wird ab Beginn der KW 4 in unserem Shop erhältlich sein. Update: Sie ist da und käuflich zu erwerben :-) Wir sind gespannt, ob sie sich der gleichen Beliebtheit erfreuen wird wie die Skerton.

6 Kommentare

  1. Felix
    Veröffentlicht am 13.01.2011 um 14:29 | Permanenter Link

    Genial die Hario Mini Mill Slim-Handmühle, danke für den Blog.

    [Anm von Maskal.: Der hier eingefügte Werbelink wurde entfernt!]

  2. Veröffentlicht am 18.01.2011 um 09:35 | Permanenter Link

    Sieht gut aus und hört sich gut an, vorallem die leichtere Verstellbarkeit des Mahlgrads. Gibts Erfahrungen hinsichtlich der Langlebigkeit des Mahlwerks?

  3. Veröffentlicht am 18.01.2011 um 13:40 | Permanenter Link

    @Espressotrinker:

    Nein, da diese Mühle ganz neu auf dem deutschen Markt ist ,können wir noch nichts zur Langlebigkeit des Mahlwerks sagen. Auch alle englischsprachigen Blogs, die wir im Vorfeld durchforstet haben, geben darüber keine explizite Auskunft.

    Hans

  4. Petra
    Veröffentlicht am 18.01.2011 um 14:19 | Permanenter Link

    Haha, sowas hab ich ja auch noch nicht gesehen. Schönes Gerät auf jeden Fall und toller Blog. Die meisten Kaffeeblogs sind seit Jahren schon scheintot. :-)

    Liebe Grüße,
    Petra

  5. isi
    Veröffentlicht am 20.01.2011 um 15:49 | Permanenter Link

    naja! schön ist sie. scheint auch gut verarbeitet zu sein. von japanischen herstellern auch nicht anders zu erwarten. aber in punkto funktion, traue ich der sache nicht so ganz. müsste man wirklich mal ausprobieren…ansonsten danke für den beitrag…

  6. Veröffentlicht am 07.02.2011 um 13:33 | Permanenter Link

    Wenn ich die Bohnen jetzt noch rösten könnte wäre es genau das richtige um das Kaffeetrinken angemessen zu celebrieren, doch wann hat man schon einmal die Zeit dazu :/

Ein Trackback

  1. [...] Infos zur Mini Mill Slim gibt es in diesem Blog-Beitrag. Setzen Sie ein Lesezeichen Veröffentlicht am 17.01.2011 um 20:18 von Dr. [...]

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