Kaffee neu erleben – Dip:coffee ab sofort erhältlich!

Eigentlich wollte ich mich dieser Tage gemütlich hinsetzen und den zweiten von mehreren Teilen zu unserem neuen Kaffee-Produkt dip:coffee schreiben. Ich wollte peu à peu auf das Produkt aufmerksam machen, über die Art der Zubereitung berichten, die Beteiligten vorstellen, über den Entwicklungsstand posten etc. Aber dann kommt meist alles anders als man denkt, und bisweilen überschlagen sich die Ereignisse. Deshalb gibt es dip:coffee seit dem vergangenen Wochenende … und meinen Artikel muss ich entsprechend anders angehen. Aber der Reihe nach …

coffee-Einzelportionen

dip:coffee-Einzelportionen

Was ist dip:coffee?

Um diese Frage gleich als erstes zu beantworten: Dip:coffee ist frisch gerösteter, gemahlener und unter Schutzatmosphäre verpackter Gourmet-Kaffee im Papierbeutel. Die Zubereitung: Eine Tasse nehmen, den Papierbeutel reinlegen, 170 ml ca. 95 Grad heißes Wasser aufgießen, 3 Minuten dippen – fertig! Die Verpackung: Ein Teil ist recyclebar, ein Teil biologisch abbaubar. Klingt einfach, ist einfach, aber es stecken eine aufwendige Technik und viele Jahre Entwicklungsarbeit hinter dieser Art der Kaffeezubereitung und Verpackung.

Der Kaffeebeutel mag an Teebeutel erinnern. Aber Kaffee ist nicht Tee (was insbesondere die Bewahrung der Frische und das Extraktionsverhalten betrifft), weshalb die einzige Übereinstimmung zwischen beiden Zubereitungsarten die Verwendung eines Papierbeutels ist – und selbst der ist bei beiden deutlich unterschiedlich.

Wichtig: 3 Minuten dippen!

Wie kam es zur Idee?

Zur Idee kam es, als ich auf einer Produkt-Website, deren Link mir Jörg Volkmann vor gut einem halben Jahr wg. eines ganz anderen Inhalts zuschickte, beim Stöbern auf der Site die Möglichkeit, Kaffee dippen zu können entdeckte. Schon vor der Entwicklung der Kaffee-Pads stand ich zuhause in der Küche und habe Kaffeepulver in leere Teebeutel gefüllt und herum experimentiert. Dann kamen die Pads auf den Markt, und für mich gab es zudem andere Dinge zu tun; aber aus dem Kopf ging mir das Kaffee-Dippen nie. Und dann dieser Hinweis auf der Website! Schlagartig war mir klar, das werde ich machen. Und der zusätzliche Kick: Es gab – und gibt – weltweit erst 2 Röster, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

Partner waren gefragt

Mir war aber auch sofort klar, dass so ein Unterfangen nicht allein zu bewerkstelligen ist, vor allem, was die Investitionen und den Vertrieb betrifft. Lange Rede kurzer Sinn: Die beiden, die ebenfalls die Gunst der Stunde sofort erkannten, waren Alfons Schramer von Mondo del Caffè und Till Achinger von Sonntagmorgen. Alfons ist ein umtriebiger, kontinuierlich expandierender Spezialitätenröster, und Till gehört zu dieser neuen Social Media-Generation, die weiß, wie man sich das Internet effizient zu Nutze macht. Mit den beiden waren ideale Voraussetzungen gegeben, um unterschiedliche Fähigkeiten zusammenzufügen und ein schlagkräftiges Team zu bilden.

Schwieriger Anfang

Schwieriger Anfang – das ist normal, möchte man meinen. Nicht jedoch, wenn man die richtigen Leute hat … Aber beim Auslagern verschiedener Tätigkeiten zeigten sich bald unvorhergesehene Schwierigkeiten, und es kam zu fortwährenden Verzögerungen (ich möchte hier nicht in Details gehen). Dann traf die erste kleine Charge dip:coffee`s ein, aber es lag zu diesem Zeitpunkt noch zu vieles lag noch im Argen, als dass wir mit einem gezielten Vertrieb hätten beginnen können. Für eine erste Präsentation im Rahmen eines Ruanda-Tages auf einer Verbrauchermesse in Neuwied im September mussten wir deshalb einiges an “Flickschusterei” betreiben.

Die Schwierigkeiten zogen sich entgegen neuen Absprachen auch nach der Messe weiter in die Länge, bis wir die Konsequenzen daraus zogen. Denn als dann die Hauptcharge an dip:coffees eintraf, musste gehandelt werden.

Just in time

Dann flatterte mir vor 2 Wochen eine Anfrage ins Haus, ob ich mit Maskal auf der eat`n style in Köln vertreten sein möchte. Kurze Absprache mit Till und Alfons, und wir sagten die Teilnahme zu – mit dip:coffee. Das war dem Veranstalter aufgrund der Neuartigkeit des Produkts mehr als Recht, und er unterstütze uns, wo er nu konnte. Von da an ging alles ratz fatz! Und nachdem zeitgleich endlich die ersten brauchbaren Fotos auf dem Tisch lagen, konnten wir die neue dip:coffee-Website fertig stellen und zum Messebeginn am vergangenen Freitag frei schalten. Just in time!

Tja, und die Messe verlief sehr, sehr gut. Vor allem der gesamte Outdoor-Bereich, vom Campen über Reisen bis hin zu den Bikern erwies sich für die Anwendung von dip:coffee als ebenso interessant wie für Hotels und Büros. Es gab viele positive Kommentare, insbesondere ob der nicht erwarteten Qualität des Kaffees. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag in diesem oder im neuen dip:coffee-Blog.

coffee im Büro

dip:coffee im Büro

Alles weitere zu dip:coffee, zur Zubereitung, zum Kaffee (auch warum wir Kaffee aus Ruanda verwenden), zur Verpackung etc. finden Sie auf www.dipcoffee.com. Dort kann dip:coffee natürlich auch bestellt werden (er ist ebenso in unserem eigenen Shop hier erhältlich).

Ein Trackback

  1. [...] gehören, die dieses tolle Produkt hier auf den Markt bringen. Die Entstehungsgeschichte gibt es im Blog von Hans (Maskal), hier erst mal die Infos in [...]