Kaffeesteuer-Petition abgeschlossen – Bundesregierung unnachgiebig

Vor ziemlich genau einem Jahr hatten wir die Idee, das Thema Kaffeesteuer in die Öffentlichkeit zu tragen. Am 13. Juli 2009 hatte Jörg Volkmann eine Online-Petition im Deutschen Bundestag eingereicht, die bis zur Zeichnungsfrist mehr als 2.300 Unterstützer fand, darunter den Hamburger ‘Kaffeebaron’ Albert Darboven, der noch im Juni im Hamburger Abendblatt verkündete, “Ich werde bei diesem Thema auf gar keinen Fall lockerlassen.” “Die nächsten Schritte, die Darboven nun einleiten könnte, sind vielfältig: Sie reichen von Unterschriftensammlungen über eine Petition im Bundestag bis hin zu einer Klage gegen die Steuer”, so das Abendblatt.

Inzwischen hat Maskal schriftlich der Bescheid erreicht, dass die im vergangenen Jahr eingereichte Petition abgeschlossen wurde: Zu einer Abschaffung der Steuer konnte man sich nicht entschließen. Wir können die Begründung in weiten Teilen nicht nachvollziehen – mit Ausnahme des Aspekts, dass der Finanzminister auf 1 Milliarde Euro jährlicher Einnahmen nicht verzichten möchte.

Für uns bedeutet dies im internationalen Wettbewerb: Ein Spezialitätenkaffee, für den ein amerikanischer oder schwedischer Röster umgerechnet 18,00 € verlangt, müsste unter gleichen Voraussetzungen sein deutscher Kollege für 20,19 € verkaufen! Und bei manch einem mag das dann auch zu Kompromissen führen – günstiger einkaufen zu Lasten der Qualität….

Eine Diskussion der Begründung lesen Sie hier!

Ein Kommentar

  1. Veröffentlicht am 04.07.2010 um 23:02 | Permanenter Link

    Na dann habt ihr ja jetzt einen Mitstreiter mit großem Namen! Habe euch übrigens in meine persönliche Kaffeeblog Auslese aufgenommen!

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mittels * markiert.

*
*