My:FairCoffee – Das Kaffee-Abo mit Engagement

Nach dip:coffee, dem neuen Convenience-Kaffee-Format, möchten wir eine weitere neue Produktlinie von Maskal vorstellen – My:FairCoffee.

Mit My:FairCoffee verknüpfen wir den Abonnement-Gedanken mit dem aktiven Schutz ökologischer Brennpunktregionen des Kaffeeanbaus und der Förderung sozialer Einrichtungen und einkommenschaffender Maßnahmen.

Kaffeegenießer als Partner und Paten
Der kleinbäuerliche Kaffeeanbau in naturnahen Mischkulturen hat eine bisher völlig unterbewertete Bedeutung für den Klimaschutz und die Erhaltung der Artenvielfalt. Die Förderung dieser Strukturen darf aber nicht von der spontanen, möglicherweise vorübergehenden Kauflaune des Verbrauchers abhängig sein, sondern braucht seine langfristige Verpflichtung – im Abonnement. Und der Verbraucher soll als Gegenwert höchste Qualität und echten Kaffeegenuss erhalten!

1,3 Cents pro Tasse für Biodiversität und Zukunftsperspektiven
Mit unterschiedlichen Abonnementgrößen von 3 bis 24 Kilogramm, die röstfrisch quartalsweise zugestellt werden, möchten wir sowohl Privathaushalte als auch ethisch orientierte Unternehmen ansprechen, denen guter Kaffee ein paar Cent pro Tasse mehr wert ist, 1,3 Cents pro Tasse, um genau zu sein. Zuviel verlangt? – Wohl kaum.

Dem My:FairCoffee Grundpreis wird daher je nach Abo-Größe ein Betrag von 5 bis 40 Euro/Jahr aufgeschlagen – 1,66 Euro/Kilo, die in gezielte Fördermaßnahmen fließt, zum Beispiel nach Äthiopien. Bis zur konkreten Mittelverwendung laufen die Fördermittel auf einem Projektkonto unseres ökologisch-sozialen Finanzpartners, der GLS-Bank auf – den Kontostand und Mittelverwendung machen wir öffentlich.

Darara Buna – Entwicklungs- und Forschungszentrum
My:FairCoffee geht zunächst mit Darara Buna Kaffee und Espresso aus Äthiopien an den Start. “Darara Buna” bedeutet soviel wie „Kaffee-Blüte“ und steht für ein äthiopisch-deutsches Entwicklungs- und Forschungsprojekt, das sich dem Schutz der letzten verbliebenen Kaffeewälder in Yayu/Illubabor widmet.

Je ein Päckchen “Darara Buna” Kaffee bzw. Espresso ist in einem von Tana Rose Design eigens entworfenen und von Frauen im Projektgebiet genähten Dekorstoffsäckchen verpackt. Die Säckchen können nach dem Kaffeegenuss anderweitig weiter verwendet werden. Durch die Herstellung der Säckchen vor Ort wird eine neue, lokale Einkommensalternative in einem strukturschwachen Waldrandgebieten geschaffen.

Schutz des Gunung-Leuser-Parks in Sumatra

Alternativ ist ein Abonnement mit Wald- und Garten-Kaffee aus dem Umland des Gunung-Leuser-Parks in Sumatra erhältlich. Die dort ansässigen Bewohner haben wenig Einkommensalternativen zum Kaffee. Um illegalen Holzeinschlag durch die Bauern im nahe gelegenen Schutzgebiet zu verhindern, ist es wichtig, die vorhandenen Einkommensquellen zu stärken. Was käme dafür besser in Frage als der naturbelassene, exzellente Kaffee der quasi vor der Haustüre gedeiht. Ob wir dem “Arinagata” oder dem von uns neu entdeckten “Bintang” den Vorzug für das Abo geben, werden wir nach Ankunft der Kaffees und deren endgültigen Bemusterung entscheiden.

Beide Kaffees werden definitiv sortenrein sein – eine Seltenheit auf Sumatra, und nicht denkbar ohne die tolle (und aufwendige!) Arbeit, die Sigfried Klein vor Ort dafür und für uns geleistet hat. Ein herzliches Dankeschön von dieser Stelle aus!

Beide My:FairCoffees können ab sofort vorbestellt werden. Die erste Quartalslieferung ist für Mitte März geplant.

2 Kommentare

  1. Veröffentlicht am 29.01.2010 um 18:38 | Permanenter Link

    ich finde die cafe labels einfach toll. bei uns in frankurt stehen in lC$den auch cafe sC$cke. einfach eine tolle atmosphC$re.

  2. @ Lesender

    Hallo Lesender,

    danke fC

    Hans

Ein Trackback

  1. [...] ist der Shop nicht der erste mit dem Konzept, wie der kaffee-blog schreibt. Bei FairCoffee kann man ein Hilfsprojekt in Afrika unterstC

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mittels * markiert.

*
*