Es war einmal eine Zeit, als die Kaffeepreise so am Boden waren, wie die Bauern, die diesen Kaffee produzierten. Der Kunde jubelte: Kaffee war fast billiger, als das Wasser zum Aufbrühen.
Dann regte sich das schlechte Gewissen der Konsumgesellschaft - die Fair Trade Bewegung bekam Aufwind.
Aldi-Logic
Außerdem sollte Kaffee ‘bio’ verstärkt werden - man versprach Aufpreise von 40 % auf konventionellen Kaffee. Wer dieser ‘man’ war, will heute niemand mehr wissen, denn heute liegen die Aufpreise bei 20 % - dank ‘Aldi-Logic’ - oder ‘Geiz ist Geil’-osphie. Constantin Kaloff von der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt ist übrigens stolz auf diesen Slogan - für mich der ungekrönte Unsatz des Jahrzehnts. Jetzt geben Tausende von Kaffeebauern in Mittelamerika den Bioanbau auf und setzen wieder auf Pestizide und Kunstdünger, gemäß nach dem Motto: Ihr trinkt jetzt wieder das Zeug, was ihr auch verdient! Weiterlesen … »
Nicaragua ist, wenn man so will, das Ursprungsland der Kaffee-Fairhandelsbewegung. Mit Nica-Kaffee wurde seit den späten 70er Jahren die sandinistische Revolution und somit ein grundlegender gesellschaftlicher Wandel in dem mittelamerikanischen Land unterstützt. Doch wo stehen Nicaraguas Kaffeebauern heute?
Joni Valkila von der Universität Helsinki und Anja Nygren vom Institut für Entwicklungsforschung, ebenfalls in Helsinki, wagen einen kritischen Blick auf Veränderungen in der Kaffee-Wertschöpfungskette für Kaffeebauern in Nicaragua. Dabei zeigen die Wissenschaftler nicht nur positiven Wirkungen der Zertifizierung, sondern auch deutliche Schwachstellen und Zukunftsperspektiven auf. Weiterlesen … »
Eine berechtigte, gern gestellte Frage! Aber, unvollständig, denn dem Komparativ fehlen die Objekte: Besser als was und vor allem besser für wen oder was?
In vielen Tests, wie z.B. Ökotest oder Stiftung Warentest, wird diese Frage oft reduziert auf die geschmackliche Qualität und die Schadstoffbelastung - also die Frage ‘ besser für wen?’. Über die Aspekte der Kundenzentrierung der Qualitätsfrage hatte ich mich ja schon an anderer Stelle ausgelassen. Heute möchte ich mal beleuchten, wie das ‘besser für was’ letzendlich zu ‘besser für wen wird’. Weiterlesen … »
So, nachdem wir nun aus Teil 1 und Teil 2 wissen, dass der Plantagenanbau von Robusta-Kaffee in einigen Regionen wasserintensiv sein kann, dies aber v.a. in der Ökobilanz von Billigkaffeemischungen negativ zu Buche schlägt, widmen wir uns jetzt der Wasserbelastung durch die Verarbeitung der Kaffee-Ernte.! Weiterlesen … »
Autor: Jörg Volkmann
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Weitere Kategorien: Umwelt + Kaffee
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Tags: Arabica, ökologischer Fußabdruck, bewässerung, kaffeebewässerung, kaffeekonsum, Kaffeeverarbeitung, plantagenkaffee, Robusta, virtuelles wasser, wasserknappheit, wasserverbrauch
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Aufmerksame Kaffeegenießer sollten es schon bemerkt haben: In Deutschland taucht gehäuft das Zertifizierungslabel der Rainforest Alliance (RA) auf. Es ziert in zunehmendem Maße beispielsweise Kaffees von Kraft-Jacobs, Tchibo oder Starbucks. Toll, denkt der umweltbewusste Käufer, endlich hat sich die Notwendigkeit der Förderung des öko-ethisch verantwortlichen Kaffeeanbaus auch bei den Brachenriesen herumgesprochen. Und die Sprecher dieser Unternehmen werden tönen, dass sie ja schon immer dafür und überhaupt die Ersten waren, die sowieso….
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Dass Bio-Kaffee nicht gleich Schatten-Kaffee oder gar Wald-Kaffee ist und durchaus in plantagenartigen Strukturen erzeugt werden kann, hat der bewusste Kaffeetrinker inzwischen durchaus wahrgenommen. Immerhin bezieht sich die Bioverordnung in erster Linie auf landwirtschaftliche Produkte und ist, so gesehen, ein Grenzfall der Biozertifizierung. Wie im Falle von äthiopischem Waldkaffee, kann auch die Erzeugung im Wald mit negativen ökologischen Nebenwirkungen einher gehen. Weiterlesen … »
Manchmal fehlen einem einfach die Worte! So geschehen, als ich bei www.absolut-bio.de über den Beitrag "Bio-Kaffee - gesunder Wachmacher" vom 27. März gestoßen bin. In diesem Beitrag wird der Leser in solch geballter Form dessinformiert, dass einem um die Zukunft der Wissensvermittlung via Internet wahrlich bange werden muss! Weiterlesen … »
Autor: Dr. Hans-Jürgen Langenbahn
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Tags: Arabica, Äthiopien, Bio, Bio-Kaffee, Brasilien, Coffea arabica, Deutscher Kaffeeverband, fair gehandelt, Fair Trade, geröstet, gewaschener Kaffee, Hufashi, Kaffee, Kaffee arabica, Kaffee-Sorte, Robusta, sonnengetrocknet, Sorte, Starbucks, Waschen, WWF, Yirgacheffe
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