Nicaragua ist, wenn man so will, das Ursprungsland der Kaffee-Fairhandelsbewegung. Mit Nica-Kaffee wurde seit den späten 70er Jahren die sandinistische Revolution und somit ein grundlegender gesellschaftlicher Wandel in dem mittelamerikanischen Land unterstützt. Doch wo stehen Nicaraguas Kaffeebauern heute?
Joni Valkila von der Universität Helsinki und Anja Nygren vom Institut für Entwicklungsforschung, ebenfalls in Helsinki, wagen einen kritischen Blick auf Veränderungen in der Kaffee-Wertschöpfungskette für Kaffeebauern in Nicaragua. Dabei zeigen die Wissenschaftler nicht nur positiven Wirkungen der Zertifizierung, sondern auch deutliche Schwachstellen und Zukunftsperspektiven auf. Weiterlesen … »
Das hat uns gerade noch gefehlt: Die Abschaffung der Kaffeesteuer ist (nicht nur) politisch nicht gewollt - nein, nun steigen auch noch die Kaffeepreise, wie DIE ZEIT in der Ausgabe vom 24. September berichtet. Als Gründe hierfür werden die starke Zunahme des Konsums in Schwellenländern (Brasilien, China), leere Lager und Ernteausfälle genannt. An steigende Kaffeepreise werden wir uns wohl in Zukunft gewöhnen müssen, denn: Weiterlesen … »
Na, na, na! Nicht was Ihr denkt - der Artikel ist ganz harmlos und jugendfrei!
Dass es vogelfreundlichen Kaffee gibt, ist ja nicht ganz neu - birdfriendly heißt das dazu gehörige Zertifikat! Aber wie freundlich sind eigentlich Vögel zu Kaffee? Weiterlesen … »
Eine berechtigte, gern gestellte Frage! Aber, unvollständig, denn dem Komparativ fehlen die Objekte: Besser als was und vor allem besser für wen oder was?
In vielen Tests, wie z.B. Ökotest oder Stiftung Warentest, wird diese Frage oft reduziert auf die geschmackliche Qualität und die Schadstoffbelastung - also die Frage ‘ besser für wen?’. Über die Aspekte der Kundenzentrierung der Qualitätsfrage hatte ich mich ja schon an anderer Stelle ausgelassen. Heute möchte ich mal beleuchten, wie das ‘besser für was’ letzendlich zu ‘besser für wen wird’. Weiterlesen … »
So, nachdem wir nun aus Teil 1 und Teil 2 wissen, dass der Plantagenanbau von Robusta-Kaffee in einigen Regionen wasserintensiv sein kann, dies aber v.a. in der Ökobilanz von Billigkaffeemischungen negativ zu Buche schlägt, widmen wir uns jetzt der Wasserbelastung durch die Verarbeitung der Kaffee-Ernte.! Weiterlesen … »
Autor: Jörg Volkmann
|
Weitere Kategorien: Zertifizierung+Kaffee
|
Tags: Arabica, ökologischer Fußabdruck, bewässerung, kaffeebewässerung, kaffeekonsum, Kaffeeverarbeitung, plantagenkaffee, Robusta, virtuelles wasser, wasserknappheit, wasserverbrauch
|
Wie und wo kann Kaffeeanbau Wasserengpässe in Entwicklungsländern verschärfen? Das war die Leitfrage im ersten Diskussionsbeitrag zu Kaffee und Wassermangel. In einem Artikel in DIE ZEIT vom 16.7. wurde u.a. Kaffee als bewässerungsintensives Handelsgut gebrandmarkt. Ich habe recherchiert, in Kaffee-Foren nachgefragt und gerechnet. Hier das Ergebnis: Weiterlesen … »
Die Behauptung, dass Kaffee den Körper entwässert, ist ja inzwischen wissenschaftlich widerlegt. Jetzt berichtet Autor Frank Drieschner in der Titelstory ‚Unser täglich Wasser’ in DIE ZEIT (30. Ausgabe vom 16. Juli 2009), dass Kaffee nicht unerheblich zur Verschärfung der globalen Wasserkrise beitragen würde. Weiterlesen … »