Kategorie: Über den Tassenrand

Südafrika für Fußball-Kaffee-Fans (4): Die südlichste Kaffeeplantage der Welt

In der letzten Folge haben wir die Beaver Creek Coffee Farm in Port Edwards vorgestellt. Heute wollen wir einen Blick in die 100 Kilometer südlicher gelegene Farm der Transkei Coffee Company werfen, die vermutlich südlichste Kaffeeplantage der Welt. Weiterlesen … »

Kaffeebilder: Recycling oder Kunst?!

Wir haben ja schon etliche Blogposts zum Thema Kaffee und Recycling geschrieben. Meistens ging es um die ökologischen Aspekte der Kaffeewiederverwertung. Heute soll es - in einem mit zahlreichen Bildern versehenen Gastbeitrag von Rolf Reicht aus Berlin - um die künstlerische Umsetzung der Recycling-Idee gehen. Weiterlesen … »

Haltet den (Content)Dieb!

Wenn man zitiert wird, freut man sich natürlich. Denn ein Zitat deutet nicht nur auf eine Auseinandersetzung mit einem Thema hin, sondern natürlich auch in gewisser Weise auf Anerkennung. Was aber, wenn die eigene Leistung nicht zitiert, sondern gestohlen wird? Über unerlaubte Kopien, bzw. Content-Aggregation, wie das im Neusprech so schön heißt, freut man sich weniger.

Aber, die “romantische” Vorstellung, dass jemand in unser Büro kommt, heimlich alle Unterlagen (sprich: Postings) kopiert und dann erneut bei sich im stillen Kämmerlein in den Computer tippt, ist falsch. Der Schlüssel liegt in einem (recht praktischen) Feature moderner Webseiten, bzw. Blogs. Der RSS-Feed trägt den “Content”, sprich jeden Beitrag, automatisch in die Welt. Das ist für die Leser sehr praktisch, denn so bleibt man immer auf dem Laufenden, wenn sich im Blog etwas tut. Unser heimlicher Content-Dieb nutzt diesen Feed nun aber nicht in seinem Reader, sondern setzt die Inhalte gleich auf seine eigene Webseite. Und schwupps - schon existiert der Blogbeitrag, den man gerade noch im Kaffee-Satz! veröffentlicht hat, auch auf der Content-Dieb-Website.

Nun muß man natürlich unterscheiden, zwischen “Dieben” und “Dieben”. Die sauberste Lösung, ist natürlich eine Kooperation. So können unsere Blogleser in der rechten Navigationsspalte Neues vom barista24-Partner lesen, technisch nach dem gleichen o.g. Prinzip funktionierend. Aber, erstens geschieht dieses “aggregieren” mit Einverständnis von Barista24, und zweitens wird nur die Überschrift angezeigt, nicht der gesamte Text. So etwas hilft also allen Parteien. Jetzt gibt es die zweite Gruppe von “Aggreganten”, diese Zeitgenossen fragen nicht nach, sondern ziehen sich den Feed direkt herunter, und veröffentlichen einen Auszug (meist 1-2 Sätze, bzw. die Zusammenfassung des Feeds) auf ihrer Website, weisen dann auf den Volltext hin und verlinken auch zur Original-Quelle. So etwas ist rechtlich in der Grauzone, nicht völlig vom Zitatrecht gedeckt aber “irgendwie” noch okay.

Die dritte Gruppe, ist nicht mehr so harmlos wie die beiden anderen. Content-Diebe dieser Klassifikation klauen einfach den gesamten Feed-Text des jeweiligen Blogpostings. Und natürlich weisen sie auch NICHT auf die Quelle hin, weder mit Nennung des Urhebers, noch mit einem Backlink zur Original-Quelle. So etwas ist ärgerlich, denn “mit fremden Federn schmücken” finden wohl die meisten Menschen eher “uncool”. Aufmerksame Zeitgenossen können eine solche Auseinandersetzung ja derzeit in den Feuilletons Deutschlands nachlesen - in der Diskussion um die Inspirationen für das Buch Axolotl Roadkill der Nachwuchs-Autorin Helene Hegemann). Während aber das eine Buch erst einmal nicht schlechter dasteht als das andere Buch, ist eine 1:1 Kopie im Netz etwas schwerwiegender, was die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen angeht. Denn Suchmaschinen möchten Ihren Nutzern gerne genuinen Inhalt anbieten, und nicht 10 x die gleiche Soße. Also werden die “Kopien” einfach in den “Giftschrank” der Suchmaschine verbannt, und nur ein Text angezeigt. Da aber die Suchmaschinen oft nicht wissen, wer nun der Urheber und wer der Kopierer ist, kann es passieren, dass im schlimmsten Fall die Kopie im Index gelassen wird, und nicht das Original. Ärgerlich!

In die Dritte Kategorie gehört ganz klar dieser Zeitgenosse. Der Betreiber baut sich gerade ein Kaffee-Blog auf, allerdings ohne eigene Inhalte, sondern mit dem, was das Netz so hergibt. Unter anderem werden auch die Texte vom Kaffee-Satz! Kaffeeblog veröffentlicht. Auch dieser Artikel, den Sie gerade lesen, können Sie dort schon finden! Garniert mit ein paar Produktbeschreibungen von eKaffee.com, News von Kaffee-Aktuell.de (zur Zeit nicht aktiv) und ein paar Blog-Postings von den Kollegen vom espresso-kaffee-blog.de. Das geht natürlich nicht, und trotz fehlendem Impressums lässt sich der Seiten-Inhaber recht schnell herausfinden. Wir werden also dem guten “Kaffeefreund” mal auf die Bohnen, ähm Finger klopfen müssen :-)

FIFA Worldcup 2010 - Südafrika für Fußball-Kaffee-Fans (3)

Sollten Sie diesen Blog regelmäßig lesen, zählen Sie vermutlich nicht zur Kategorie der Fußballfans, die Bier nur aus Dosen und Kaffee nur aus Pappbechern trinken. Sollten Sie dann auch noch zur Fußball-WM fahren, so werden sie die weite Reise vielleicht nicht nur wegen des Fußballs allein unternehmen. Unser Kaffee-Führer Südafrika weist Ihnen den Weg, wie Sie neben hoffentlich spannenden WM-Spielen, landschaftlichen und tierischen Spektakeln vielleicht auch noch zur ein oder anderen Tasse guten Kaffees kommen. Heute stellen wir Ihnen die zwei einzigen Kaffeeplantagen Südafrikas vor - vermutlich gleichzeitig die südlichsten der Welt! Weiterlesen … »

Kanada und das Saarland - so nah und so fern.

Heute mal etwas anderes. Gerade bin ich bei Pregas über zwei Artikel gestolpert, die in engem Bezug zu meiner persönlichen Geschichte stehen: Über den “Kulinarischen Kalender aus dem Saarland für den Februar 2010“, dem beschaulichen Bundesland also, in dem ich geboren bin, und über “ARAMARK präsentiert … die Vielfalt der kanadischen Küche“, der Küche also des Landes, in dem ich lebe. Zu jedem Artikel kam mir sofort eine treffende Anekdote in den Sinn, die ich Ihnen ganz kurz erzählen möchte.

Erste Anekdote: Es war vor vielen Jahren, da traf ich auf einer Tagung einen Psychologen aus Bremen, der in Saarbrücken arbeitete und sich furchtbar über meine Landsleute echauffierte: “Immer nur viel und gut essen und trinken und ständig behaupten, jeden zu kennen!” Die Analyse konnte besser nicht sein, aber da wir Saarländer uns bei allen aufgezählten Aspekten sauwohl fühlen, fragte Ich mich ernsthaft, wer da wohl ein Problem habe.

Zweite Anekdote (die eigentlich gar keine ist): Zu meiner Anfangszeit hier in Kanada fragte ich jemanden - ohne jeglichen Hintergedanken -, ob wir nicht mal was typisch Kanadisches essen gehen könnten. Das war eine wohl eine eher seltsame Frage. Er rollte ein wenig die Augen, schüttelt etwas den Kopf und meinte dann - ohne jeglichen Hintergedanken -: thailändisch, mexikanisch oder chinesisch? So viel zur typisch kanadischen Küche.

Eigentlich vermisse ich nichts hier im fernen, aber dennoch nahen Land. Doch einmal wieder richtige Bratkartoffeln, ungekocht in der Gusspfanne zubereitet, dazu saure Bohnen und ein Stück “Dürrfleisch” … hmmmmm. Aber nein, nicht jammern! Wie gesagt: Es fehlt mir überhaupt nichts!

Kaffee- und Barista-Seminare in den kulinarischen Kalender von multikulinarisch.de einstellen!

Seit einem guten halbe Jahr gibt es ihn nun, den “kulinarisch-vinophilen Kalender” von Peggy Schatz. Von Gastronomen über Winzer oder Kochbuchautoren können hier alle ihre Veranstaltungen, Events, Seminare etc. kostenfrei einstellen. Der Kalender, Teil des neuen Serviceportals “mulikulinarisch.de“, ist kategorisiert und kann nach zahlreichen Themen gefiltert und sogar auf themenrelevante externe Websites exportiert werden.

In einem Gespräch mit Peggy Schatz heute Nachmittag fragte ich sie u.a., warum noch keine Kaffeeröster und Barista ihre Seminare oder Workshops, von denen ja inzwischen zahlreiche angeboten werden, in den Kalender eingestellt haben. Antwort: “Gute Frage; weiß ich auch nicht!” Nun, ich meinerseits denke, es liegt zum einen daran, dass der sich weiter im Aufbau befindende Kalender noch zu wenig bekannt ist (ich habe ihn auch erst dieser Tage entdeckt), dass zum anderen aber Kaffee - wie übrigens auch Bier - offensichtlich noch immer nicht seinen Platz in der “Kulinarik” gefunden hat! Das muss sich dringend ändern!

Deshalb sollten alle, die für das so unglaublich vielfältige Produkt Kaffee werben, diese neue Instrument nutzen und ihre Seminare, Events usw. in den kulinarischen Kalender einstellen! Und je mehr dies tun, desto besser!

Siehe dazu auch eine PM im Gastro-Newsportal unseres Partners pregas.

Klimakonferenz in Kopenhagen: Video-Livestream und 200.000 Tassen Kaffee

Heute hat sie begonnen, die von hohen Erwartungen getragene Klimakonferenz in Kopenhagen. Hoffen wir, dass es nicht alleine beim “big noise” bleiben wird! Damit alle Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft immer geistig auf der Höhe sein und kluge Entscheidungen treffen, werden - so die Schätzungen - 200.000 Tassen Kaffee auf der 12 Tage dauernden Konferenz aus- resp. eingeschenkt werden.

Ob allerdings aller Kaffee, aber auch andere Getränke und vor allem die Zutaten für die 200.000 Konferenz-Mahlzeiten aus nachhaltigem Anbau stammen, ist nicht ganz klar: “Denmark has chosen to guarantee a minimum of 65% organic food and beverages including fair-trade products such as coffee and tea.”, wie der “COP.15“-Site zu entnehmen ist. Gibt es etwa noch nicht genügend nachhaltig erzeugte Produkte, um 100 % garantieren zu können? Die Frage drängt sich auf.

Klimakonferenz in Kopenhagen

Klimakonferenz in Kopenhagen. Bildquelle: Foxnews (AP)

Die ein oder andere Tasse Kaffee jedenfalls - nachhaltig angebaut oder nicht - werden aber auch all diejenigen brauchen, die sich die gesamte Konferenz via Livestream anschauen möchten. Die nämlich wird 24/7 bei Justin.TV übertragen. Schauen Sie rein, wenn sie live bei der Erarbeitung von möglicherweise wegweisenden Schritten für Zukunft unseres einzigartigen Planeten sein wollen!

Hier der Live-Stream zum ansehen: