Kategorie: Marketing + Kaffee

Hario V60 Kaffeefilter: DAS Video – und an was es mich erinnert

Wir verkaufen die Hario-Kaffeefilter nun ja schon eine Zeitlang. Doch erst heute morgen, nach dem zum ich weiß nicht wie vielten Male Anschauen des Werbe-Videos von Hario zum “V 60 Coffee Dripper” (PS: weil es mir so gut gefällt), rutschte der Groschen. Schlagartig wusste ich, an welchen anderen Werbespot mich das Video die ganze Zeit über erinnerte – auch wenn beide auf den ersten Blick nicht viel miteinander gemein haben. Aber vergleichen Sie selbst:

(Anm.: Beide Videos sind YouTube entnommen.)

Tag des Kaffees 2010

Für uns bei Maskal – fine coffee company ist ja jeder Tag sozusagen ein “Tag des Kaffees”. Und auch in den meisten deutschen Haushalten (150 Liter Kaffee trinkt jeder Bundesbürger im Schnitt pro Jahr) ist fast jeder Tag ein Kaffeetag. Aber heute, am 24. September 2010, ist der ganz offizielle Feiertag für die braune Bohne. Eingeführt hat diesen Ehrentag der deutsche Kaffeeverband vor 5 Jahren.

Der diesjährige “Tag des Kaffees” steht ganz im Zeichen des Themas „Kaffee und Gesundheit“. Unter der Schirmherrschaft von Ärztin und TV-Moderatorin Dr. Antje-Katrin Kühnemann finden an dem Ehrentag der edlen Bohne wieder zahlreiche Aktionen im gesamten Bundesgebiet statt. Weiterlesen … »

Kaffee in Deutschland: 150 Liter pro Jahr

Puh, da hat die Deutsche und der Deutsche ja einges auf dem Tisch zu stehen. Laut der heute veröffentlichten Pressemitteilung des Deutschen Kaffeeverbandes tranken die Deutschen 2009 über eine Milliarde mehr Tassen Kaffee. Auf jeden Bundesbürger entfallen also 150 Liter pro Jahr. Wieviel Tassen das sind, rechnen Sie bitte selbst einmal aus, denn wir sind zu beschäftigt, müssen gerade neues Kaffeewasser aufsetzen :-)

Der Großteil des Konsums passiert in den eigenen vier Wänden, denn nur 1/4 des gesamten Kaffees wird “außer Haus” (also in Cafés, Bistros und am Arbeitsplatz) getrunken. Also haben die Konsumenten weniger Geld für den leckeren Espresso im Straßencafé gelassen, und sich stattdessen mehr Kaffeepads und Kapseln in der heimischen Küche zubereitet. Denn laut Kaffeeverband hält der große Wachstumstrend bei Pad- und Kapselsystemen weiter an (im Vergleich zu 2008 wurde der Absatz um rund 15 Prozent gesteigert). Ebenso stieg der Verbrauch von (man mag es gar nicht schreiben) löslichem Kaffee. Holger Preibisch Hauptgeschäftsführer des deutschen Kaffeeverband erklärte: “Das Wachstum für löslichen Kaffee ist Folge des Trends der einfachen Zubereitung. [Dieser] Kaffee ist die komfortabelste und schnellste Art, Kaffee zuzubereiten.” Der Marktanteil für das Instantpulver liegt bei rund 8 Prozent.

Also nur Gewinner? Nicht ganz, denn entgegen der allgemeinen Erwartungen ist der Verbrauch von zertifizierten Kaffees (einschließlich Bio-Kaffees) im vergangenen Jahr nicht gestiegen. Der Marktanteil von Biokaffee und Fairtrade Kaffee liegt weiterhin nur bei mageren zwei bis drei Prozent. „Der Konsument hat insbesondere in den Supermärkten von dem breiten Sortiment der zertifizierten Kaffees weniger Gebrauch gemacht als erwartet. Hier ist aber weiterhin Wachstumspotenzial für die Zukunft des Kaffees“, so Holger Preibisch. Weitere Zahlen in der PM des Kaffeeverbandes.

Was heißt das nun konkret? Der Kaffeeliebhaber sorgt weiterhin dafür, dass die braune Bohne das liebste Getränk der Deutschen ist – aber so richtig Wert auf Qualität, soziale und biologische Standards sowie Preisbewußtsein wird nicht gelegt. Denn: der Biokaffee bleibt im Regal, stattdessen werden entweder qualitativ minderwertige Instant-Mischungen getrunken oder aber viel Geld für Ein-Portionen-Espressi aus der glänzenden Kapselmaschine ausgegeben. Wenn man die Kilopreise des Kaffees ausrechnet, der in Pads und Kapseln zum Einsatz kommt, kommt man schnell auf stattliche Summen (gegen die selbst exklusive Kaffeespezialitäten günstig sind). Für 70 bis 80 Euro könnte “George” schon einige Päckchen feinsten Darara Bunna oder Lalitpur Kaffee genießen. Wie auch immer, Spezialitätenkaffee ist und bleibt eine Nische – aber die Hoffnung, dass noch mehr Kaffeetrinker auf die feinen Kaffeespezialitäten von Maskal stoßen, bleibt bestehen!

Kaffee Partnerprogramm von Maskal

Unsere Kaffeespezialitäten und Espressi sind gut. Das bestätigen uns immer wieder unsere Kunden. Aber, der Kreis derer, die einen guten (und damit preiswerten) Kaffee zu schätzen wissen, ist in Deutschland leider recht klein. Also, müssen wir bekannter werden. Dazu trägt natürlich auch unser Kaffeeblog bei, aber weitere Marketing-Möglichkeiten sind gefragt.

Für Webseiten-Betreiber, die unsere Kaffees gerne weiterempfehlen wollen, haben wir ab heute in Kooperation mit dem bekannten Affiliate-Anbieter “Adcell” das Maskal Partnerprogramm aufgelegt. Das bedeutet: Sie empfehlen Maskal und erhalten eine Provision dafür! Alles was Sie dazu machen müssen: Melden Sie sich beim Maskal-Partnerprogramm an. Die Anmeldung kostet nichts und schon erhalten Sie jede Menge Werbemittel (Banner und Textlinks), die Sie dann auf Ihrer Seite einbauen können. Falls Sie keine Webseite haben, können Sie auch per E-Mail Werbung machen und so weitere Kaffeegenießer auf das Sortiment von Maskal aufmerksam machen (aber bitte: nicht spammen – nur an Leute schicken, die auch E-Mails von Ihnen erhalten wollen!)

Das Beste an diesem Programm: Auch wenn die geworbenen Leute nicht gleich kaufen, sondern innerhalb von 30 Tagen einen Kaffee oder Espresso bei Maskal bestellen, erhalten Sie Ihre Provision. Probieren Sie es einfach mal aus. Wir sind sehr gespannt, ob das Partnerprogramm neue und interessante Kundschaft in unseren kleinen “Kaffeeladen” bringen wird :-)

Gier siegt über Anstand: 100 Millionen Euro Kaffeesteuer unterschlagen

Gerade schreibe ich an einem Blogpost über den Stand der Coffee Hunting-Petition zur Abschaffung der Kaffeesteuer, da meldet Spiegel Online, dass eine Gruppe von Betrügern das Ergebnis unserer demokratischen Initiative nicht abwarten wollte und selbst einen pragmatischen, wenngleich illegalen Weg eingeschlagen hat, über vermeintliche Kaffee-Exporte rund 100 Millionen Euro an Kaffeesteuer einzusparen. Schenkt man diesen Zahlen Glauben, so müsste rund 10 % des deutschen Jahresverbrauches aus illegalen, unversteuerten Quellen stammen. Rätselhaft bleibt, was in den Köpfen der Einzelhandelsunternehmer, die diese Kaffees zu unschlagbar günstigen Preisen eingekauft haben, vorgegangen sein mag. Oder anders ausgedrückt: Wen bei der aktuellen Kaffee-Marktsituation derartige Dumpingpreise nicht stutzig machen, der hat bewusst weg geschaut und macht sich so der Mittäterschaft schuldig! Wieder mal ein Beispiel von “Gier siegt über Anstand”. So schafft man Vorbilder.

P.S.: Mein für heute vorgesehener Blogpost zum Stand der Kaffeesteuerpetition folgt übrigens morgen …

Neuheit auf dem Kaffeemarkt: Cialdino, die essbare Espressotasse

Kaum dass sie auf der diesjährigen “Anuga” vorgestellt wurde ist sie auch schon zu uns unterwegs: Die Cialdino, die essbare Espressotasse. Seit Jahren schon warte ich auf so etwas. Jetzt endlich ist sie da: Die hitzebeständige, innen mit Schokolade überzogene Waffeltasse! Ich möchte sie sofort testen, bei uns, mit unseren eigenen Espressi. Ich möchte wissen: Top oder Flop; denn eine Tasse ist das eine, wohlschmeckender Kaffee oder Espresso daraus etwas anderes. Was wird uns erwarten? Weiterlesen … »

Kaffeequalität – zählt wirklich nur das Ergebnis?

Was ist Qualität? Darüber diskutieren die Coffee Radicals u.a. in ihrem zweiten Podcast. Eine spannende Frage, wie ich finde, über die sich trefflich diskutieren lässt. Weiterlesen … »