Kategorie: Kaffee-Länder

Bob-o-Link-Kaffee aus Mococa : Vom Abenteuer eines Direktimports aus Brasilien.

Achtung! An Kai 3 bitte zurücktreten! Aus Santos, Brasilien läuft ein die Rio Bravo, Containerfrachter. An Bord 600 kg Bob-o-Link Coffee Birdfriendly Direct Trade aus den Mococa-Bergen - für Hans und Jörg!

Noch ist das Zukunftsmusik - aber nur noch bis zum 13. März. Gespannt verfolgen wir den Weg des Kaffees, der sich mit 19,5 Knoten auf Hamburg zubewegt und aktuelle gerade den Äquator passiert haben dürfte.

Die Rio Bravo auf ihrem Weg von Santos nach Hamburg.

Die Rio Bravo auf ihrem Weg von Santos nach Hamburg.

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Terra Madre: Slow Kaffee aus Äthiopien

Kaffee ist ein Weltkulturgut - Kaffee aus Äthiopien ist noch mehr - nämlich ein Weltkultur- und -Naturerbe. Zwar hat es er diesen Titel bisher nicht offiziell erhalten, verdient hätte er ihn aber alle Mal. So werden hoffentlich in Kürze zumindest ein oder zwei UNESCO Kaffee-Biosphärenreservate in Äthiopien ausgewiesen. Sie sollen dem Erhalt von Wildkaffee dienen. Und in unserer längjährigen Partnerregion Gololcha, am Fuße des fast 4000 Meter hohen Arba Gugu-Massivs, gibt es sogar eine Terra Madre Food Community.

"Slow" Harrar-Kaffee aus Gololcha (Äthiopien)

"Slow" Harrar-Kaffee aus Gololcha, Äthiopien (Foto: Langenbahn)

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My:FairCoffee - Das Kaffee-Abo mit Engagement

Nach dip:coffee, dem neuen Convenience-Kaffee-Format, möchten wir eine weitere neue Produktlinie von Maskal vorstellen - My:FairCoffee.

Mit My:FairCoffee verknüpfen wir den Abonnement-Gedanken mit dem aktiven Schutz ökologischer Brennpunktregionen des Kaffeeanbaus und der Förderung sozialer Einrichtungen und einkommenschaffender Maßnahmen. Weiterlesen … »

Kaffee-Reise nach Nepal - Anmeldefrist verlängert!

Swayambhunath-Stupa in Kathmandu

Swayambhunath-Stupa in Kathmandu

Der Abreisetermin für unsere Kaffee-Reise nach Nepal am 26.02.2010 rückt näher.

Zwar planen wir keine Kabinettssitzung oder Klimakonferenz am Everest-Basecamp, was im März noch etwas frisch wäre, dafür treffen wir uns mit Kaffeebauern südlich von Kathmandu und nahe des Touristenzentrums in Pokhara. Auch diese Bauern werden vom Klimawandel betroffen sein und entwickeln schon Anpassungsstrategien. Sie reden nicht, sondern handeln!

Aufgrund von Absagen einiger (für sie zum Glück, für uns leider) vielbeschäftigter Röster-Kollegen sind Plätze für Kaffeeliebhaber frei geworden. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit einer kleinen, sympathischen Reisegruppe ein neues Kaffee-Anbauland mit seinen liebenswerten Menschen, einzigartigen Landschaften und faszinierender Kulturen zu erleben.

Den Reiseverlauf und weitere Informationen finden Sie auf unserer Coffee hunting-Website.

Bis zum 10. Januar 2010 können Sie sich noch hier anmelden.

Tolle Spende für unser Rasselas Kaffee-Projekt in Addis Abeba!

Es gibt einen schönen Anlass, auf unser nun schon zweieinhalbjähriges Engagement für die German Church School (GCS) in Addis Abeba hinzuweisen. Im Rahmen dieses Engagements leiten wir neben 1,- € pro verkaufter 500g-Pakung “Rasselas“-Kaffee, den wir für unseren Partner Prinz Asfa-Wossen Asserate von Äthiopien produzieren, auch uns zugetragenen Spenden an die GCS weiter. Alles Geld wird für die Milchversorgung der Schulkinder verwendet, von denen derzeit 560 im Milchprogramm integriert sind.

Fruhstuckspause an der GCS in Addis Abeba

Fruhstuckspause an der GCS in Addis Abeba

Milch für 11 Tage

Für gewöhnlich überweisen wir die Gelder quartalsmäßig. Manchmal machen wir aber auch eine gesonderte Überweisung. So geschehen am 13. November 09, als wir eine Spende von 1.000,- € (!) für das Milchprogramm weitergeleitet haben. Die Milchbeschaffung kostet die Schule derzeit umgerechnet 92,- € am Tag (s. u. Mail von Pfarrer Gossens, Addis Abeba). Mit diesem Betrag können die 560 Kinder also fast 11 Tage lang versorgt werden!

Ein Geburtstagsgeschenk als Spende!

Der Betrag war eigentlich für ein Geschenk des Spenders an einen guten Freund zu dessen zum 60jährigen Geburtstag vorgesehen. Dieser erklärte sich allerdings mit dem Vorschlag, resultierend aus einem Treffen mit Prinz Asfa-Wossen Asserate, der Verwendung des Geldes als Spende an die GCS einverstanden. Mal eine ganze andere Art von Geburtstagsgeschenk! Wir danken dem privaten Spender, der nicht genannt sein möchte, von dieser Stelle aus im Namen der Schulkinder!

Die Milchversorgung an der German Church School, Addis Abeba

Die in Äthiopien galoppierende Inflation macht die Milchversorgung nicht gerade leicht. Deshalb ist die Schule über jede Form von Unterstützung dankbar, wie aus einer aktuellen Mail von Pfarrer Gossens von der GCS hervorgeht:

Sehr geehrter Herr Dr. Langenbahn,

wir haben in dieser Woche einen Vertrag mit einem neuen Milchlieferanten geschlossen. Mit ihm konnten wir endlich die Lieferung in den von uns neu angeschafften Milchbehältern vereinbaren. Wir besorgen jetzt als Tagesration für unsere 560 Kinder 200 Liter Milch zu 8,50 Birr pro Liter, das sind 2 Birr weniger als im normalen Handel. 18,4 Birr entsprechen zurzeit einem Euro. Es wären also knapp 100 Euro!

Ein wunderschönes und sinnvolles Geburtstagsgeschenk!

Herzlichen Gruß
Martin Gossens

Wir werden diese großartige Schule weiterhin unterstützen, und wir freuen uns unsererseits über jeden, der uns dabei zur Seite steht - sei es durch Spenden oder durch den Kauf des Rasselas-Kaffees von Prinz Asfa-Wossen Asserate von Äthiopien.

Bald keinen Harazi-Kaffee mehr aus dem Jemen?

Im Oktober/November ist im Jemen Haupt-Erntezeit. Unsere Harazi-Vorräte werden noch bis ins neue Jahr hinein reichen, aber dann wird es eng werden. Um zu wissen, wann wir mit neuer Ware rechnen können wie es mit unseren Kaffee aus dem Haraaz-Projekt qualitäts- und mengenmäßig aussieht, habe ich dieser Tage mehrfach mit Shabbir el Ezzi, dem Gründer und Leiter des Projekts telefoniert.

Altertümliche Kaffeeverarbeitung im Haraaz-Gebirge (Jemen)

Altertümliche Kaffeeverarbeitung im Haraaz-Gebirge (Jemen)

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Gier siegt über Anstand: 100 Millionen Euro Kaffeesteuer unterschlagen

Gerade schreibe ich an einem Blogpost über den Stand der Coffee Hunting-Petition zur Abschaffung der Kaffeesteuer, da meldet Spiegel Online, dass eine Gruppe von Betrügern das Ergebnis unserer demokratischen Initiative nicht abwarten wollte und selbst einen pragmatischen, wenngleich illegalen Weg eingeschlagen hat, über vermeintliche Kaffee-Exporte rund 100 Millionen Euro an Kaffeesteuer einzusparen. Schenkt man diesen Zahlen Glauben, so müsste rund 10 % des deutschen Jahresverbrauches aus illegalen, unversteuerten Quellen stammen. Rätselhaft bleibt, was in den Köpfen der Einzelhandelsunternehmer, die diese Kaffees zu unschlagbar günstigen Preisen eingekauft haben, vorgegangen sein mag. Oder anders ausgedrückt: Wen bei der aktuellen Kaffee-Marktsituation derartige Dumpingpreise nicht stutzig machen, der hat bewusst weg geschaut und macht sich so der Mittäterschaft schuldig! Wieder mal ein Beispiel von “Gier siegt über Anstand”. So schafft man Vorbilder.

P.S.: Mein für heute vorgesehener Blogpost zum Stand der Kaffeesteuerpetition folgt übrigens morgen …