Kategorie: Coffee hunting

Auf der Suche nach exklusiven Kaffee-Raritäten

Wir sind Bob-o-linked! Kaffeebauern aus Brasilien erzählen warum.

Nachhaltig angebauter Kaffee aus Brasilien? Weitgehend Fehlanzeige! Der Anbau von Kaffee ist beim weltweit größten Produzenten noch immer weitgehend Plantagenanbau. Massenproduktion für Billiglohn und den Billig-Markt. Ganze Landschaften sind fast völlig entwaldet, Vögel verstummt, Böden und Flüsse vergiftet - für 2,69 Euro das Pfund beim Discounter.

Kaffeeplanatge in Minas Gerais

Kaffeeplantage in Minas Gerais

Doch ein kleines Grüppchen von Kaffeebauern in den Mogiana-Bergen nahe Mococa im Bundesstaat Sao Paulo, Brasilien geht seit einigen Jahren neue Wege: Nachhaltiger Kaffeeanbau mit Wiederherstellung naturnaher Landschaften - lebenswert und ab dem 1. Mai auch trinkbar - als “Bob-o-Link”-Kaffee und -Espresso bei Maskal.

Hier erzählen unsere Partnerbauern, warum sie umgestellt haben: Weiterlesen … »

Bobolink: Der Kaffee-Bote aus Brasiliens Mococa-Bergen ist gelandet

Der Frühling naht und Bobolink, der Reisstärling, ist bereits im Brutgebiet angekommen - genau wie der Bob-o-Link ‘birdfriendly’ Kaffee von unseren brasilianischen Partnern rund um die Fazenda Ambiental inzwischen in der Rösttrommel gelandet ist. Die ersten Teströstungen liegen hinter uns, und wir sind vollkommen begeistert von diesem neuen Kaffee! Weiterlesen … »

Video von der Harrar Cupping Caravan

Während ich ja schon einige Texte über die Harrar Cupping Caravan geschrieben habe, folgt heute das erste Video. Gestrickt mit heißer Nadel und ausnahmsweise intakter Internetverbindung im ‘German Beergarden Hotel’ in Addis Abeba.
Viel Spaß beim Anschauen!

Harrar – einer der weltbesten Kaffees vor dem Aussterben!

Heute geht es weiter mit dem 4. Tag der “Harrar Kaffee Caravan” in Äthiopien, an der ich seit dem 14.03. 2010 teilnehme. Den vor einigen Tagen im ost-äthiopischen Dire Dawa geschriebenen ersten Teil können Sie hier nachlesen.

Kaffeebauern sind in Ost-Äthiopien meist weiblich

Kaffeebauern sind in Ost-Äthiopien meist weiblich

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Harrar Cupping Caravan in Äthiopien : Zwischenbericht aus Dire Dawa

Seit Sonntag bin ich mit der Harrar Cupping Karawane in Äthiopien unterwegs. Täglich verkosten und bewerten wir zahlreiche Kaffees verschiedener Kooperativen und diskutieren mit den Bauern Aspekte der Qualitätsverbesserung. Und selbstverständlich sind alle Teilnehmer auf der Suche nach den Top Harrar-Kaffees. Hier ein erster Zwischenbericht …

... und die äthiopische Kaffeezeremonie darf selbstverständlich auch nicht fehlen

Die äthiopische Kaffeezeremonie darf nirgends fehlen

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Maskal nimmt an Kaffee-Verkostungstour HARRAR CUPPING CARAVAN 2010 in Äthiopien teil

Es ist mitten in Karneval. Ein Büttenredner nach den anderen quält sich über dem Bildschirm. Halb Deutschland verschleudert seine Jahresdosis an guter Laune in nur wenigen Tagen, die andere Hälfte holt sie sich in diesen Tagen. Die Karawane zieht weiter, der Sultan “hät Doosch” - was ich jahrzehntelang als ‘hält durch” verstanden haben; so eine Art orientalisches Kampftrinken muss das sein, dachte ich mir!

Naja, von Tee wird kaum ein Beduine alkoholisiert. Von Kaffee auch nicht! Das ist mir sympathisch - und deswegen habe ich mich gefreut, zum erlesenen Kreis der Teilnehmer der Ethiopian Cupping Caravan 2010 - so etwas wie die Camel-Trophy der Kaffee-Junkies - zu zählen, die sich Mitte März mit einem Kamel der Lüfte nach Dire Dawa und von dort in die Hochburgen des äthiopischen Kaffees um die Stadt Harrar begibt. Zugegeben, Hans, der einst seine Verkostungstrainings in Addis Abeba absolviert hat und als ausgwiesener Kenner der äthiopischen Kaffees gilt, hat mir die Reise abgetreten, da ich die Wochen danach ohnehin in Äthiopien zugange bin, und sich eine Operation ‘Harrar’ dann natürlich anbietet. Weiterlesen … »

Von der Vision eines nachhaltigen Kaffee-Anbaus in Brasilien, oder: Die Abenteuer eines Kaffee-Botschafters (Teil 2)

Im ersten Teil dieser Serie haben wir es bereits erwähnt: Eine andere Bezeichnung für unseren “Kaffee-Botschafter”, den Reisstärling, ist Bobolink. Bob-o-Link könnte auch stehen für eine besondere Beziehung - den Link - zwischen Nordamerika, Europa und Brasilien. Denn zu den erstaunlichen Eigenschaften des Reisstärlings oder Bob-o-Links gehört es, dass er große Strecken von bis zu 20.000 km zurücklegen kann - bis nach Südamerika, oder - in seltenen Fällen - auch bis nach Westeuropa. So erklärt sich dann auch, wie Bob-o-Link Coffee zu seinem Namen kam. Marcos Croce von der Fazenda Ambiental Fortaleza erzählt: Weiterlesen … »