Es ist mitten in Karneval. Ein Büttenredner nach den anderen quält sich über dem Bildschirm. Halb Deutschland verschleudert seine Jahresdosis an guter Laune in nur wenigen Tagen, die andere Hälfte holt sie sich in diesen Tagen. Die Karawane zieht weiter, der Sultan “hät Doosch” - was ich jahrzehntelang als ‘hält durch” verstanden haben; so eine Art orientalisches Kampftrinken muss das sein, dachte ich mir!
Naja, von Tee wird kaum ein Beduine alkoholisiert. Von Kaffee auch nicht! Das ist mir sympathisch - und deswegen habe ich mich gefreut, zum erlesenen Kreis der Teilnehmer der Ethiopian Cupping Caravan 2010 - so etwas wie die Camel-Trophy der Kaffee-Junkies - zu zählen, die sich Mitte März mit einem Kamel der Lüfte nach Dire Dawa und von dort in die Hochburgen des äthiopischen Kaffees um die Stadt Harrar begibt. Zugegeben, Hans, der einst seine Verkostungstrainings in Addis Abeba absolviert hat und als ausgwiesener Kenner der äthiopischen Kaffees gilt, hat mir die Reise abgetreten, da ich die Wochen danach ohnehin in Äthiopien zugange bin, und sich eine Operation ‘Harrar’ dann natürlich anbietet. Weiterlesen … »
Im ersten Teil dieser Serie haben wir es bereits erwähnt: Eine andere Bezeichnung für unseren “Kaffee-Botschafter”, den Reisstärling, ist Bobolink. Bob-o-Link könnte auch stehen für eine besondere Beziehung - den Link - zwischen Nordamerika, Europa und Brasilien. Denn zu den erstaunlichen Eigenschaften des Reisstärlings oder Bob-o-Links gehört es, dass er große Strecken von bis zu 20.000 km zurücklegen kann - bis nach Südamerika, oder - in seltenen Fällen - auch bis nach Westeuropa. So erklärt sich dann auch, wie Bob-o-Link Coffee zu seinem Namen kam. Marcos Croce von der Fazenda Ambiental Fortaleza erzählt: Weiterlesen … »
Coffee Hunter sind viel unterwegs auf der Suche nach spannenden Kaffees. Manchmal aber finden die Kaffees auch den weiten Weg zu uns bzw. Ihnen. Oder, sie schicken einen Kaffee-Botschafter. Ein solcher Botschafter landete neulich bei uns - nein keine Brieftaube. Es war ein Reisstärling. Nun, was macht dieser Vogel bei uns, ist er doch eigentlich in Nordamerika, zum Beispiel bei Hans Langenbahn in Ottawa zuhause? Aber was macht den Vogel zum Kaffee-Botschafter? Weiterlesen … »
Das hat uns gerade noch gefehlt: Die Abschaffung der Kaffeesteuer ist (nicht nur) politisch nicht gewollt - nein, nun steigen auch noch die Kaffeepreise, wie DIE ZEIT in der Ausgabe vom 24. September berichtet. Als Gründe hierfür werden die starke Zunahme des Konsums in Schwellenländern (Brasilien, China), leere Lager und Ernteausfälle genannt. An steigende Kaffeepreise werden wir uns wohl in Zukunft gewöhnen müssen, denn: Weiterlesen … »
So, nachdem in der ersten Folge mit ein paar Klischees über Kaffee aufgeräumt wurde, nun einmal ein paar Defekte, wie sie sie typischerweise in Rohkaffee zu finden sind. Sie treten aufgrund von Krankheits- bzw. Schädlingsbefall oder durch unsachgemäße Verarbeitung oder Transport auf. Dabei spielt laut neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen die Art der Verarbeitung, also ob nass, halbtrocken, mit Umluft oder sonnengetrocknet, geschält oder nicht, für die Qualität der Bohne grundsätzlich keine Rolle. Wichtig allein ist die fachkundige Umsetzung des jeweiligen Prozesses.
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Ich halte Online-Petitionen für eine tolle Möglichkeit, als Bürger meinungsbildend aktiv zu werden, auch ohne Partei. Dass man für dieses Instrument Menschen mobilisieren kann, zeigen andere Petitionen, die binnen weniger Tage Zehntausende von Unterzeichnern gefunden haben.
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“Jäger” sind dafür bekannt, das sie ausschließlich nehmen … und zwar das Leben ihre Opfer. “Coffee-hunters” sind da anders: Sie nehmen zwar den Kaffee ihrer Produzenten, aber sie geben auch was dafür: Die Zahlung guter Preise. In Zukunft werden sie aber noch mehr geben …
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