Autorenenarchiv: Dr. Hans-Jürgen Langenbahn

Dr. Hans-Jürgen Langenbahn
Nach der Promotion in Ethnologie über ein sog. Rückzugsvolk im Sudan, die „Ingessana“, war ich 5 Jahre in einer Consulting tätig, die Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in den Bereichen Struktur- und Organisatonsentwicklung beraten hat. Seitdem Konfusion, wer auf dieser Welt eigentlich wen entwickeln sollte.

Über weitere berufliche Stationen (z.B. Projektleitung von umfangreichen EU-Arbeitsmarkt-Projekten) hat es mich dann wieder „back to the roots“ getrieben. Flug nach Addis Abeba; nach 3 Wochen aber noch immer keinen Job gefunden. Flug nach Frankfurt.

Ein Jahr später bin ich, zäh wie ich sein kann, noch ein Mal nach Addis Abeba geflogen. Statt auf verständnisvolle Hilfsorganisationen und Forschungseinrichtungen zu treffen: Bei Kaffeepflanzern kurz vor dem Ende der Welt gelandet. Kaffee? Aha!

Dann ging es Schlag auf Schlag: Verkostungstrainings am staatlichen Verkostungszentrum in Addis Abeba, viele Reisen in die äthiopischen Kaffeeanbaugebiete, zahlreiche Flüge nach Äthiopien, erste Verkäufe von Spezialitätenkaffee in Deutschland und dazu immer wieder die Frage: „In Äthiopien gibt´s Kaffee?“ Tja, so war das damals.

Inzwischen war ich auch in Ruanda und dem Jemen unterwegs, immer auf der Suche nach Kaffees, die andere möglichst noch nicht haben. Deshalb: In meinem Online Shop immer Spezialitätenkaffees und Raritäten im Sortiment, die so unbekannt sind, dass ich meist drauf hocken bleibe. (Und die dabei so verdammt gut sind!)

Aber ich lasse mich nicht beirren, zäh, wie ich nun ein Mal sein kann!

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