Über Kaffee-Satz!

Das Blog der Maskal – fine coffee company widmet sich zahlreichen Themen aus der großen Welt des Kaffees und berichtet regelmäßig über hausinterne Trends und Neuentwicklungen.

Die Autoren sind unabhängig in ihrer persönlichen Meinung und blicken kritisch hinter und über den Kaffee-Tassenrand. Sie versuchen auf Sachverhalte aufmerksam zu machen, die bisweilen nur wenig in der Öffentlichkeit bekannt sind bzw. aus ihrer Sicht der Dinge einer Klärung bedürfen, oder sie stellen Aktionen und Projekte vor, die ihnen positiv auffallen. Berichte über die Aktivitäten und Entwicklungen der Maskal – fine coffee company ergänzen das inhaltliche Spektrum des Blogs.

Zunehmende Bedeutung hat für die Autoren inzwischen das komplexe Thema der „Nachhaltigkeit“ gewonnen. Kaffee war und ist eben mehr als ein Getränk: Ob Bio-Anbau, fairer Handel, Waldschutz oder Nachhaltigkeit, Kaffee ist wegen seiner großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung ein Produkt, das stets an der Speerspitze der genannten Entwicklungen stand und steht. Und mit der kontroversen Sicht dieser (und vieler anderer) Sachverhalte befassen wir uns.

Dr. Hans-Jürgen Langenbahn, Februar 2009

8 Kommentare

  1. Veröffentlicht am 10.10.2008 um 09:47 | Permanenter Link

    ich habe mir schon viele Kaffeeseiten angeschaut weil ich selber ein absoluter Kaffeegeniesser geworden bin aber habe nie wirklich eine Seite gefunden die mich persönlich sofort anspricht. Nun bin ich auf diese Seite gestossen und habe ein wenig hin und her gestöbert und muss sagen das mir das was ich so lese sehr sehr gut gefällt.

    Ein dickes Lob von einem der vielen Kaffeefans ;)

  2. Veröffentlicht am 10.10.2008 um 14:40 | Permanenter Link

    Hallo Jose,

    vielen Dank für das tolle Lob! So etwas wirkt sehr stimulierend und bestärkt uns in dem, was wir machen!

    Viele Grüße,

    Hans

  3. Veröffentlicht am 21.10.2008 um 19:35 | Permanenter Link

    Sehr geehrter Herr Dr. Hans-Jürgen Langenbahn,

    seit dem Sie aus Kanada mich angerufen hätten, bin ich auf Ihre lehrreiche Webseite, besonders das Kaffee-Blog sehr aufmerksam geworden. Es ist sehr informativ und auch lehrreich. Ich verfolge mit großem Interesse Ihr Schreiben.

    Worüber Sie unter dem Titel „Espresso + Kaffee = Maskal: Kaffee aus Äthiopien“ schrieben, finde ich fabelhaft und von großer Bedeutung für mich persönlich. Über diesen Satz:

    „…Das würde dem Anspruch auf einen nachhaltig hohen Qualitätsstandard entgegen wirken“. Musste ich mich öfter fragen, wie man überhaupt entgegen diese Entwicklung wirken kann. Meinerseits werde ich für die hohen Qualitätsstandard und Nachhaltigkeit arbeiten.

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    „…Die Liberalisierung öffnet das Tor für die Erzeugung neuer, gut verarbeiteter Spezialitätenkaffees. Es handelt sich dabei immer um „single origins” der bekannten, qualitativ ohnehin hochwertigen Kaffees wie Sidamo , Yirga Cheffe, Limu oder Harar , aber neuerdings solche aus den für den Spezialitätenmarkt bisher uninteressanten Jimmas oder Lekemptis im Westen und Südwesten des Landes. Solche Kaffees zeichnen sich aus durch besondere ökologische Voraussetzungen, durch eine klar definierte (kleinräumige) Herkunft, eine erstklassige Verarbeitung oder durch eine besonders gute „Story”.

    Die große Nachfrage in diesem Segment wird sicher rasch anwachsen, so dass – zumindest für die nächsten Jahre – mit einem zunehmend größeren Spektrum an hochwertigen Kaffees gerechnet werden darf. Entscheidend wird für die gesamte Entwicklung sein, dass nicht zu viele Newcomer-Produzenten und -Exporteure auftauchen, die lediglich das schnelle Geld machen wollen. Das würde dem Anspruch auf einen nachhaltig hohen Qualitätsstandard entgegen wirken“.

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    Mit freundlichen Grüßen

    Debessa Mena

  4. Thomas
    Veröffentlicht am 09.11.2008 um 22:42 | Permanenter Link

    Ich finde Ihre Seite sehr interessant! Ein grosses Lob gilt auch der exellenten graphischen Aufmachung!
    Ich konnte allerdings keinen Hinweis auf Ihrer Seite finden, wie und wo der Kaffee verarbeitet (Röstung, Verpackung) wird? Vielleicht habe ich den Hinweis auch einfach nur übersehen.

  5. Veröffentlicht am 09.11.2008 um 23:11 | Permanenter Link

    Hallo Thomas,

    vielen Dank für Dein großes Lob!

    Den Hinweis darüber, wo unser Rohkaffee, den wir stets selbst einkaufen, rösten und verpacken lassen, findest Du hier im Blog in der Kategorie “Leben in Kanada” im Artikel “Leben in Kanada und Kaffee verkaufen in Deutschland. Heute: Warum es funktioniert” und dort im Abschnitt “Vom Rohkaffee zum Röstkaffee”.

    Viel Spaß beim Lesen und viele Grüße,

    Langenbahn

  6. Susan Hanisch
    Veröffentlicht am 05.08.2009 um 12:44 | Permanenter Link

    Ich bin grad beim recherchieren für meine Masterarbeit über Ihre Seite ge”googelt” und musste erstmal alles versuchen zu verschlingen was hier so geschrieben steht. Es ist toll.

    Ich war von April-Juli in Aceh im Gayohochland und hab über einer Tasse Kaffee mit Kaffeebauern geredet, Bodenproben und Blattproben genommen und versuch jetzt daraus eine Masterarbeit zu basteln (ich studier International Organic Agriculture an der Uni Kassel).

    Man bekommt wiedermal so einiges hautnah mit, was nicht so richtig läuft im System, sei es Handel oder Zertifizierung. Und man will doch dass die tollen Gayoleute ihren Kaffee gerecht verkaufen können und weiter so nachhaltig produzieren und das Ganze nicht den Bach runtergeht.

    Ich wüsste nicht wo und wie anfangen um Dinge zu verbessern, hab keine Ahnung von Wirtschaftskram, aber Ihre Seite ist total inspirierend.

    Naja, ich konzentrier mich jetzt erstmal auf die Nährstoffbilanz der Kaffeegärten und hoffe dass zumindest da im Ergebnis etwas brauchbares herauskommt (es geht ja letztenendes alles um Nachhaltigkeit..)

    Gruß, Susi

  7. Veröffentlicht am 17.12.2010 um 18:44 | Permanenter Link

    Hallo, ich als Laie aber Kaffee-Fan bin immer sehr glücklich wenn ich Seiten wie diese finde. Mir ist aufgefallen das die Qualität des Kaffees in den letzten 20 Jahren abgenommen hat, gerade bei günstigeren Sorten.

    Es ist jedoch wohl wie bei jedem anderen Genußmittel auch, Qualität hat ihren Preis. Bitte bleiben Sie weiterhin ein unkommerzialisierter Blog und informieren weiter über das Lieblingsgetränk der deutschen.

    Liebe Grüße Melanie.

  8. tom
    Veröffentlicht am 15.10.2012 um 20:38 | Permanenter Link

    hallihallo,

    ich frage mich seit einiger zeit, was mit den kaffeeresten in deutschland so geschieht. werden sie recycled, werden sie als dünger verwendet oder werden sie verbrannt? über eine quelle freue ich mich, am besten mit grafiken und zahlen:)

    beste grüße
    tom wilke

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