FIFA Worldcup 2010 - Südafrika für Fußball-Kaffee-Fans (3)

Sollten Sie diesen Blog regelmäßig lesen, zählen Sie vermutlich nicht zur Kategorie der Fußballfans, die Bier nur aus Dosen und Kaffee nur aus Pappbechern trinken. Sollten Sie dann auch noch zur Fußball-WM fahren, so werden sie die weite Reise vielleicht nicht nur wegen des Fußballs allein unternehmen. Unser Kaffee-Führer Südafrika weist Ihnen den Weg, wie Sie neben hoffentlich spannenden WM-Spielen, landschaftlichen und tierischen Spektakeln vielleicht auch noch zur ein oder anderen Tasse guten Kaffees kommen. Heute stellen wir Ihnen die zwei einzigen Kaffeeplantagen Südafrikas vor - vermutlich gleichzeitig die südlichsten der Welt! Weiterlesen … »

Das Ende des Kaffee-Bohrers?

Was ist denn ein Kaffee-Bohrer?, werden sich viele Leser fragen. Der Kaffee-Bohrer ist ein Instrument der Nano-Technologie - ein Mikro-Bohraufsatz, mit dem selektiv Kaffeebohnen angebohrt und künstlich mit Aromastoffen und Hormonen versetzt werden. Findige Unternehmen nutzen seit Jahren eine rechtliche Grauzone, um mit diesen unlauteren Mitteln die Kundenbindung zu erhöhen. Glauben Sie nicht? Weiterlesen … »

Terra Madre: Slow Kaffee aus Äthiopien

Kaffee ist ein Weltkulturgut - Kaffee aus Äthiopien ist noch mehr - nämlich ein Weltkultur- und -Naturerbe. Zwar hat es er diesen Titel bisher nicht offiziell erhalten, verdient hätte er ihn aber alle Mal. So werden hoffentlich in Kürze zumindest ein oder zwei UNESCO Kaffee-Biosphärenreservate in Äthiopien ausgewiesen. Sie sollen dem Erhalt von Wildkaffee dienen. Und in unserer längjährigen Partnerregion Gololcha, am Fuße des fast 4000 Meter hohen Arba Gugu-Massivs, gibt es sogar eine Terra Madre Food Community.

"Slow" Harrar-Kaffee aus Gololcha (Äthiopien)

"Slow" Harrar-Kaffee aus Gololcha, Äthiopien (Foto: Langenbahn)

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My:FairCoffee - Das Kaffee-Abo mit Engagement

Nach dip:coffee, dem neuen Convenience-Kaffee-Format, möchten wir eine weitere neue Produktlinie von Maskal vorstellen - My:FairCoffee.

Mit My:FairCoffee verknüpfen wir den Abonnement-Gedanken mit dem aktiven Schutz ökologischer Brennpunktregionen des Kaffeeanbaus und der Förderung sozialer Einrichtungen und einkommenschaffender Maßnahmen. Weiterlesen … »

Kanada und das Saarland - so nah und so fern.

Heute mal etwas anderes. Gerade bin ich bei Pregas über zwei Artikel gestolpert, die in engem Bezug zu meiner persönlichen Geschichte stehen: Über den “Kulinarischen Kalender aus dem Saarland für den Februar 2010“, dem beschaulichen Bundesland also, in dem ich geboren bin, und über “ARAMARK präsentiert … die Vielfalt der kanadischen Küche“, der Küche also des Landes, in dem ich lebe. Zu jedem Artikel kam mir sofort eine treffende Anekdote in den Sinn, die ich Ihnen ganz kurz erzählen möchte.

Erste Anekdote: Es war vor vielen Jahren, da traf ich auf einer Tagung einen Psychologen aus Bremen, der in Saarbrücken arbeitete und sich furchtbar über meine Landsleute echauffierte: “Immer nur viel und gut essen und trinken und ständig behaupten, jeden zu kennen!” Die Analyse konnte besser nicht sein, aber da wir Saarländer uns bei allen aufgezählten Aspekten sauwohl fühlen, fragte Ich mich ernsthaft, wer da wohl ein Problem habe.

Zweite Anekdote (die eigentlich gar keine ist): Zu meiner Anfangszeit hier in Kanada fragte ich jemanden - ohne jeglichen Hintergedanken -, ob wir nicht mal was typisch Kanadisches essen gehen könnten. Das war eine wohl eine eher seltsame Frage. Er rollte ein wenig die Augen, schüttelt etwas den Kopf und meinte dann - ohne jeglichen Hintergedanken -: thailändisch, mexikanisch oder chinesisch? So viel zur typisch kanadischen Küche.

Eigentlich vermisse ich nichts hier im fernen, aber dennoch nahen Land. Doch einmal wieder richtige Bratkartoffeln, ungekocht in der Gusspfanne zubereitet, dazu saure Bohnen und ein Stück “Dürrfleisch” … hmmmmm. Aber nein, nicht jammern! Wie gesagt: Es fehlt mir überhaupt nichts!

Bio-Kaffee am Ende? Oder: Am Ende muss es billig sein!

Es war einmal eine Zeit, als die Kaffeepreise so am Boden waren, wie die Bauern, die diesen Kaffee produzierten. Der Kunde jubelte: Kaffee war fast billiger, als das Wasser zum Aufbrühen.
Dann regte sich das schlechte Gewissen der Konsumgesellschaft - die Fair Trade Bewegung bekam Aufwind.

Aldi-Logic
Außerdem sollte Kaffee ‘bio’ verstärkt werden - man versprach Aufpreise von 40 % auf konventionellen Kaffee. Wer dieser ‘man’ war, will heute niemand mehr wissen, denn heute liegen die Aufpreise bei 20 % - dank ‘Aldi-Logic’ - oder ‘Geiz ist Geil’-osphie. Constantin Kaloff von der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt ist übrigens stolz auf diesen Slogan - für mich der ungekrönte Unsatz des Jahrzehnts. Jetzt geben Tausende von Kaffeebauern in Mittelamerika den Bioanbau auf und setzen wieder auf Pestizide und Kunstdünger, gemäß nach dem Motto: Ihr trinkt jetzt wieder das Zeug, was ihr auch verdient! Weiterlesen … »

Maskal 2010 - wir können Kaffee und Nachhaltigkeit!

Mit dem neuen Jahr hat Maskal seine Struktur geändert. Die Kooperation zwischen Hans und mir im Projekt “Coffee Hunting” wurde nun in einer gemeinsamen Firma verschmolzen, die auf der Plattform Maskal fine coffee company fünf verschiedene Produktlinien anbietet:

Spezialitätenkaffees, nach wie vor mit Schwerpunkt Äthiopien und in Zukunft einer noch deutlichen Fokusierung auf nachhaltige Kaffees.

Coffee Hunting: Förderung nachhaltiger Kaffees junger Erzeugerinitiativen, die wir nach Möglichkeit auch im Shop an bieten werden, ggf. aber zeitlich limitiert.

Neu im Sortiment sind: Weiterlesen … »